Wenn Wasser im Körper fehlt - Dehydrierung

wenn das Wasser fehlt
Rudolpho Duba_pixelio.de
 
Teil2:   Leseprobe aus „The Journal of Natural Science“

WASSER – DAS MAGISCHE ELEMENT

Referat auf dem 6. Kongress: “Neuer Wissenschaftlicher Ausblick”, 1999 in Lindau Dr. med. Faridun Batmanghelidj, Falls Church, Virgina, USA


DEHYDRIERUNG

 

Meine Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Dehydrierung sich auf vier verschiedene Arten bemerkbar macht:

 

- durch Sinnesmeldungen

- durch Wasserrationierungsprogramme des Körpers

- durch Notsignale des Körpers und

- durch Komplikationen in Form von Krankheiten.

 

Wenn wir also unsere Sinnesmeldungen für die Austrocknung des Körpers verstehen lernen, können wir uns möglicherweise eine Menge weiterer Probleme ersparen. Bei Dehydrierung oder Stress reagiert die Hirnanhangsdrüse. Sie schüttet Vasopressin, Endorphin, Prolaktin und einen die Glukokortikoidproduktion stimulierenden Faktor aus, und beeinflusst über das Vasopressin indirekt das Renin-Angiotensin-System.

 

Frauen steht für Geburten und Menstruation besonders viel Endorphin zur Verfügung, und sie haben zusätzlich Prolaktin, das die Brustdrüsenzellen dazu anregt, sich zu regenerieren und zu vermehren. Prolaktin führt bei stillenden Müttern dazu, weiter Milch zu produzieren, auch wenn der Körper gestresst und dehydriert ist, was wiederum zu einer noch stärkeren Dehydrierung führt.

 

Alkohol unterdrückt die Sekretion von Vasopressin aus der Hypophyse. Der Vasopressinmangel führt zu einer kompletten Dehydrierung bis hinein in die Gehirnzellen. Um mit diesem Stress fertig zu werden, schüttet der Körper verschiedenste Hormone aus, einschließlich der Süchtigmachenden Endorphine. Das ist der Grund, warum Frauen mittleren Alters innerhalb von drei Jahren alkoholabhängig werden können.

 

Männer produzieren im Durchschnitt weniger Endorphin. Bei ihnen dauert es ca. sieben Jahre bis zur Alkoholabhängigkeit. Müdigkeit ist ein Hinweis auf Dehydrierung, denn Wasser ist aufgrund der Hydroelektrischen Vorgänge an den Zellmembranen die Hauptenergiequelle für die ca. neun Billionen Gehirnzellen, die ständig miteinander kommunizieren, um die Körperfunktion in Gang zu halten.

 

Wenn diese nicht genug Wasser zur Verfügung haben, damit die Kalium-Natrium-Pumpe ATP produzieren kann, verbrauchen die Gehirnzellen ihre ATP-Reserven und hören allmählich auf zu funktionieren. Wenn sie also müde sind, ohne eine entsprechende Tagesarbeit geleistet zu haben, oder bereits morgens müde aufwachen, dann sind sie dehydriert. Wenn sie morgens aufwachen, müssen sie als erstes zwei- drei Gläser Wasser trinken.

 

Der Körper ist nach acht Stunden Schlaf ausgetrocknet, denn während dieser Zeit wurde eine Menge Urin produziert, und das fehlende Wasser muss dem System wieder zugeführt werden.Auch Hitzewallungen sind ein Zeichen für Dehydrierung.

 

Das Gesicht wird von denselben Gefäßen durchblutet, über die bei Austrocknung des Körpers die Blutzufuhr zum Gehirn erhöht wird, um den Gehirnstoffwechsel in Funktion zu halten. Das Gesicht wird also stärker durchblutet, und deshalb bekommt es rote Flecken und wird heiß. Wasser hilft am allerbesten dagegen. Reizbarkeit, Angst und die Befürchtung abgelehnt zu werden sind ebenfalls Anzeichen für Dehydrierung. Eine Gehirnzelle, die nicht mehr in der Lage ist, eine Situation richtig einzuschätzen, reagiert gereizt, und schiebt das Problem zur Seite. Wenn sie also gereizt sind, trinken sie etwas Wasser, und es wird ihnen besser gehen.

 

Ich habe bei Stresssituationen im Gefängnis selbst erlebt, wie gut das funktioniert. Sogar Depressionen sind ein Hinweis darauf, dass der Körper ausgetrocknet ist. Unter der Dehydrierung leidet das serotonerge System, weil das Tryptophan, aus dem im Gehirn Serotonin gebildet wird, in der Leber als Antioxidationsmittel verbraucht wird. Wenn sie morgens zwar nicht mit Kopfschmerzen, aber mit einem schweren Kopf aufwachen, ist das ein Zeichen für eine Dehydrierung. Ein paar Gläser Wasser schaffen Abhilfe.

 

Ein weiteres Anzeichen für einen dehydrierten Körper ist das Verlangen nach Alkohol oder süßen Getränken. Es hat sich heraus gestellt, dass Alkoholiker schneller und leichter mit dem Trinken aufhören können, wenn sie ihren Körper mit genügend Wasser versorgen.  

 

Krisenmanagement bei WASSERMANGEL

 

Der menschliche Körper verfügt über Spezialprogramme, die bei Wassermangel im Körper aktiviert werden. Wenn es dem Körper an Wasser fehlt, muss das verfügbare Wasser rationiert werden und entsprechend in Umlauf gebracht werden. Dies geschieht z.B. bei Asthma und Bluthochdruck. In beiden Fällen versucht der Körper, Wasser zu filtern und in die Zellen zu schleusen. Asthma ist die physiologische Anpassung des Körpers an Austrocknung und Salzmangel.

 

Beim Ausatmen geht dem Körper sehr viel Wasser über die Lungen verloren, und deswegen gehört es zum Krisenprogramm der Wassererhaltung, die Bronchiolen zu verengen. Sie werden unter der Einwirkung von Histamin zusammen gezogen und mit Schleim verschlossen, der abgesondert wird, um das Gewebe zu schützen. Man kann in diesem Zustand zwar Einatmen, doch das Ausatmen wird erschwert.

 

Die Natur versucht auf diese Weise, das empfindliche Lungengewebe zu schützen. Bei Wassermangel und Dehydrierung des Körpers stammen 66% des benötigten Wassers aus den Zellen, 26% aus dem Raum außerhalb der Zellen und 8% aus dem Blut. Die Blutgefäße haben elastische Wände und ziehen sich zusammen, um sich dem verminderten Blutvolumen anzupassen, wenn dem Körper Wasser fehlt.

 

Dabei entsteht ein lebensnotwendiger Druck dank dem das Wasser durch die Zellmembran gefiltert wird. Verengte Blutgefäße bieten Widerstand, so dass nur ein erhöhter Blutdruck die Zirkulation sichert. Wir bezeichnen diesen Zustand als Hypertonie. Der Mechanismus dient dazu, das Absterben lebenswichtiger Zellen, besonders der Gehirnzellen, durch Wassermangel zu verhindern.

 

Während meines Studiums in England bezeichnete einer meiner Professoren diese Art Hypertonie als essentielle Hypertonie und warnte davor, diese medikamentös zu behandeln. Er sagte, dass sie ein Teil des Überlebensmechanismus sei. Natürlich hörte niemand auf ihn. Die essentielle Hypertonie wurde weiterhin mit Medikamenten behandelt. Ein weiteres Anzeichen für Dehydrierung bzw. ein weiteres Notfallprogramm des Körpers ist der Altersdiabetes. Der Insulin-unabhängige Diabetes tritt normalerweise bei älteren Menschen auf und kann oft durch die vermehrte Aufnahme von Wasser, eine ausgewogene Ernährung, die die benötigten Aminosäuren liefert, und die Regulation des Salzhaushaltes behoben werden.

 

Wichtige Körperzellen wie die Gehirnzellen haben besonders viel Vasopressinrezeptoren in ihren Zellmembranen. Wenn Vasopressin an seinen Rezeptor bindet, verändert sich dessen Konfiguration und er verwandelt sich in eine Art Duschkopf mit winzigen, 2 A großen Löchern, die immer nur jeweils ein einzelnes Wassermolekül ins Zellinnere lassen. Auf diese Weise reguliert das Hypophysenhormon die Wasserverteilung im Körper. Vasopressin wirkt zudem gefäßverengend. Die dabeientstehende Druckerhöhung in den Kapillaren wird gebraucht, um Wasser in die Zellen zu filtrieren, wenn diesen aufgrund von osmotischen Vorgängen zuviel Wasser entzogen wurde.

 

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert nicht nur Insulin, sondern auch eine wässrige Bikarbonatlösung, die im Zwölffingerdarm die aus dem Magen ankommende Säure neutralisiert. Ihre Hauptfunktion besteht darin, Wasser für die Verdauung bereit zu halten. Das Pankreas ist das Wasserverteilungsorgan des Körpers.

 

Prostaglandin E stimuliert die Bauchspeicheldrüse, so dass sie die wässrige Bikarbonatlösung produziert, gleichzeitig kann damit aber die Insulinsekretion aus der Bauchspeicheldrüse gehemmt werden. Im dehydrierten Zustand wäre die Funktion des Insulins kontraproduktiv, weil mit der Glukoseaufnahme auch das außerhalb der Zellen verfügbare Wasser reduziert wird. So leiden die Zellen schweren Mangel, während auf deren Kosten Wasser für die Verdauung und die Neutralisierung der Säure im Darm verfügbar gemacht wird. Bei Diabetes bleibt Zucker also im Blutkreislauf und entzieht den Zellen sogar noch Wasser.  

 

Die Schmerzregulierung des Körpers

 

Histamin aktiviert die Prostaglandine und die Kinine, die lokal regulierend auf den Blutkreislauf wirken, aber auch Schmerzstoffe sind. Die pharmazeutische Industrie kennt diesen Zusammenhang und produziert Schmerzmittel, die in diesen Stoffwechselprozess eingreifen. Das funktioniert solange, bis das Gehirn Schmerzempfindungen verursacht, gegen die kein Medikament hilft, weil es eine Dehydrierung des Körpers registriert hat. Sogar wenn Morphium den Schmerz blockiert, hält die Wirkung nur kurzzeitig an, während zwei bis drei Gläser Wasser die Schmerzen vollständig beseitigen. Ich habe dies selbst erlebt.  

 

Die neun Notsignale des Körpers bei Dehydrierung:

 

- Morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft ist das erste Signal für Austrocknung im Organismus des Kindes

- Das nächste ist Sodbrennen

- Danach kommen Migränekopfschmerzen, ein Zeichen für die Dehydrierung des Gehirns

- Angina Pectoris ist ein Zeichen für Dehydrierung. Man braucht dafür kein Nitroglyzerin; man kann sie mit Wasser heilen.

- Rheumatische Gelenkbeschwerden - Rückenschmerzen

- Claudicatio intermittens (arterielle Verschlusskrankheit der Beine)

- Kolitis- Schmerzen

- Fibromyalgische Schmerzen weisen auf Wassermangel im Körper hin.

 

Schmerzen sind häufig ein Anzeichen für eine Dehydrierung.

 

Sodbrennen entsteht, wenn bei Dehydrierung der Magenausgang nicht geöffnet wird und der Magen sich nicht entleert. Es findet keine Verdauung statt; stattdessen gelangt Mageninhalt in die Speiseröhre und verursacht Schmerzen.

 

Wasser reguliert das Säure-Base-Gleichgewicht im Körper. Bei einem ph-Wert von 1 bis 7 befinden wir uns im sauren Bereich, von 7 bis 14 im basischen. Der ph-Wert des Körpers liegt bei ca. 7,4 innerhalb der Zellen, der des Blutes zwischen 7,3 und 7,1. Die Nieren scheiden über den Urin auch Säuren aus: orangegelber Urin ist stark sauer und ein Zeichen dafür, dass der Körper dehydriert ist und das Bereiche des Körpers sich in einem gefährlichen Übersäuerungsstadium befinden.

 

Die Säure kann sich ihren Weg bis in die DNA-Struktur fressen. Wenn sie in die Körperzellen verbleibt, stört sie sogar die Transkription (Umschreiben der DNA in RNA). Im basischen Zustand funktioniert die Zellregulation gut. Bei zunehmender Dehydrierung werden die Zellen und das sie umgebende Milieu jedoch immer saurer.

 

Die freien Nervenendigungen der betroffenen Körperregion melden dem Gehirn diese chemische Veränderung des Milieus, das Gehirn registriert diese Veränderung, und sie kommt uns in Form von Schmerz zum Bewusstsein. Der Schmerz soll uns auf unsere Unachtsamkeit im Umgang mit dem Wasserbedarf aufmerksam machen und uns dazu bringen, diesen Teil des Körpers zu schonen. Er hindert uns daran, diesen Körperteil weiter zu benutzen und noch mehr Stoffwechselgifte zu erzeugen.

 

Wir sollten solche Situationen vermeiden, indem wir bewusst unsere Wasseraufnahme regulieren und nicht warten, bis unsere Sinne uns mitteilen, dass wir dabei sind auszutrocknen. Trotzdem müssen wir lernen, die Hinweise auf die Austrocknung des Körpers zu verstehen. Schmerzen sind ein Schrei des Körpers nach Wasser, deswegen habe ich meinem Buch den Titel Your Body`s Many Cries für Water gegeben.

 

Diesen Schrei nach Wasser nenne ich Aufschrei der Gene, weil diese früher oder später ihre Integrität verlieren und Schaden nehmen. Obwohl das Herz für die Blutzirkulation im Körper zuständig ist, können die Herzmuskelzellen unter Wassermangel leiden, denn auch sie müssen ihr Wasser aus dem Blutkreislauf beziehen und Stoffwechselgifte an das Blut abgeben. Weil das Herz ständig pumpt, braucht es eine gute Blutversorgung. Diese ist im Falle einer Dehydrierung des Körpers unzureichend, weil das Blut durch den Wasserverlust zu konzentriert ist.  

 

GELENKSCHMERZEN

 

Knorpeloberflächen enthalten viel Wasser, um die Gleitfähigkeit der Knorpelschicht zu erhalten. Das Wasser dient dazu, Gelenkbewegungen möglichst reibungsfrei zu halten. Die Knorpelschicht wird normalerweise durch das Knochenmark mit Wasser versorgt. Bei Wassermangel haben jedoch die Zellen im Knochenmark Priorität, und das Wasser erreicht den Knorpel nicht. Wenn der Wasserbedarf der Knorpelschicht durch die Blutgefäße des Gelenks und nicht durch den Knochen gedeckt wird, dehydriert die Knochenoberfläche. Wird dieses dehydrierte Gelenk weiter benutzt, treten Reibungsschäden auf, die zu Gelenkproblemen und Gelenkschmerzen führen.

 

Dieser Schmerz lässt sich durch Trinken von Wasser behandeln. Sobald die Knorpelschicht wieder genügend Wasser enthält, kann sie vom Knochen her wieder aufgebaut werden. Also ist Wasser ein sehr wesentliches Mittel um Arthritis vorzubeugen.

 

Der Bandscheibenkern fängt den Druck ab, der durch das darauf ruhende Körpergewicht entsteht. Das gesamte Gewicht des Oberkörpers lastet auf dem 5. Lendenwirbel, und 75% dieses Gewichtes ruhen auf dem Bandscheibenkern. Dieser innere Gallertkern kann Wasser aufnehmen und speichern. Wie ein Stoßdämpfer fängt dieses Wasserkissen die Bewegungen des Körpers ab. Seine hydraulischen Eigenschaften sind dafür verantwortlich, dass die Bandscheibe das Gewicht des Körpers aushalten kann.

 

Bei jeder Bewegung wird Wasser in die Bandscheiben gesogen  sie wird somit hydriert  und wieder herausgepresst. In den meisten Gelenken sorgt ein immer wieder auftretendes Vakuum dafür, dass automatisch Wasser in das Gelenk eintritt und durch die Aktivitäten des Gelenks wieder herausgepresst wird. Zu langes Sitzen mit dehydrierten Bandscheiben führt dazu, dass diese Bandscheiben gequetscht werden und das Wasser ins Knochenmark eindringt. Wenn wir uns nicht bewegen, um wieder das Vakuum zu erzeugen, das für den Wassereintritt in die Bandscheiben sorgt, schrumpft durch den ständigen Wassermangel zusammen. Deshalb verlieren wir mit der Zeit an Körpergröße. Weitere durch Dehydrierung bedingte Komplikationen sind:

 

- Erhöhte Cholesterinwerte

- Herzversagen

- Chronische Müdigkeit

- Krebs - Multiple Sklerose

- Alzheimer- Krankheit

- Schlaganfall

 

Der primär auslösende Faktor dieser Komplikationen ist der Wassermangel im Körper. Es gibt natürlich noch andere Faktoren, die den Körper belasten, doch Stress bedeutet immer Dehydrierung, weil bei Stress Proteinmolekülketten im Gewebe aufbrechen. Wird ein Proteinmolekül in seine Aminosäuren zerlegt, braucht es für je zwei Aminosäuren ein Wassermolekül, das eingebaut werden muss.

 

Diesen Prozess der Aminosäurespaltung nennt man Hydrolyse.Bei Stress werden Stoffe aus den Körperreserven mobilisiert, es wird also im System verfügbares Wasser für hydrolytische Prozesse verbraucht. Deshalb wirkt Stress dehydrierend, d.h. sie müssen bei Stress viel mehr trinken als der Körper normalerweise benötigt.  

 

Die Aufgabe des CHOLESTERINS

 

Cholesterin ist ein sehr wichtiger Faktor im menschlichen Körper. Es ist z.B. ein wesentlicher Bestandteil aller Zellmembranen. Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnt habe, ist Wasser, bzw. das Hydroniumion, der verbindende, zusammenhaltende Stoff im Körper. In dehydrierten Körper dient Cholesterin an verschiedenen Stellen als Schutzfaktor. Als Anpassung an eine schwere Dehydrierung wird beispielsweise Cholesterin, das kaum wasserlöslich ist, in die Zellmembran eingelagert, um die Membranbausteine zusammen zuhalten und zu verhindern, dass die Zelle noch mehr Wasser durch die Zellmembran verliert. Dieses Konzept stelle ich auf einer Konferenz in Griechenland vor.

 

Ein Teilnehmer, der sich auf den Cholesterinstoffwechsel der Zellmembran spezialisiert hatte, dachte eine Weile nach, sprang dann auf und rief: Ja, das stimmt, das stimmt! Das hat noch niemand so gesehen! Anschließend lud er mich ein, an der Universität von Athen einen Vortrag zu halten.

 

Wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft, entsteht durch Spaltung von Cholesterol in der Haut durch UV- Licht Vitamin D. Gelangt das Vitamin D so in die Zellmembran, so bindet es Kalziumionen und Aminosäuren. Es bildet sich eine Kette aus Elementen, die in die Zelle hineingeschleust werden, während Vitamin D sozusagen. die Tür offen hält.

 

Eine dehydrierte Zelle, die keine hydroelektrische Energie mehr erzeugt, ist am Verhungern, und es muss immer mehr Cholesterin produziert werden, um das hydroelektrische Energieerzeugungssystem zu ersetzen. Das Cholesterin regelt bei Wassermangel im Körper die Durchlässigkeit der Zellmembran für Wasser. Nicht das Cholesterin ist das eigentliche Problem, sondern der Verschluss der arteriellen Gefäße. Verschlüsse in venösen Gefäßen sind noch nie nachgewiesen worden.

 

Wenn der Körper übersäuert ist, greift die Säure im Blut die Wände der Arterien an. Wenn dieser Schaden nicht sofort behoben wird, kann der Blutdruck einen Riss in der Gefäßwand verursachen. Cholesterin wirkt wie ein Schutzverband, den die Natur über den beschädigten Teil des Blutgefäßes legt.  

 

Angst vor KREBS

 

Alle haben Angst vor Krebs, und dafür haben sie auch allen Grund. Die Körper der Menschen trocknen immer mehr aus, die Leute haben Angst, sind depressiv und leiden unter allen möglichen anderen gesundheitlichen Probleme, die sich aus der Dehydrierung ergeben, und plötzlich spüren sie irgendwo einen Knoten im Körper und bekommen noch größere Angst.

 

Krebs entsteht auf der Basis einer Dehydrierung des Körpers. Es handelt sich dabei um ein mulitfaktorielles Geschehen. Nahezu jeder Tumor beginnt mit der Schädigung der zellulären DNA. Dieser genetische Defekt kann u.a. durch Säure verursacht werden. Ich habe an anderer Stelle bereits erklärt, dass sich bei Übersäuerung die Säure förmlich in die DNA hineinfrisst und ihre Struktur angreift.

 

Es gibt in der Zelle Enzyme, die karzinogene Strukturveränderungen der chromosomalen DNA erkennen und reparieren oder umgehen. Der Reparaturstoffwechsel der DNA bestimmt, ob solche Strukturveränderungen zu bleibenden Veränderungen führen. Beispielsweise ist der DNA- Reparaturmechanismus beeinträchtigt, wenn ein Mangel an den Aminosäuren Trypthophan und Lysin herrscht, da diese das Reparaturenzym Lysin-Tryptophan-Lysin aufbauen, das bei Störungen der Transkription (RNA- Synthese) den Schaden erkennt, herausschneidet und spleißt.

 

Cytokine sind hormonähnliche Peptide und Proteine mit Signalfunktion, die u.a. von Zellen des Immunsystems synthetisiert und ausgeschüttet werden. Sie kontrollieren Wachstum, Differenzierung und das Überleben von Zellen.

 

Zu den Cytokinen gehören beispielsweise die Interleukine und die Interferone. Cytokine sind hydrophile Signalstoffe, die durch Bindung an spezifische Rezeptoren auf der Zelloberfläche wirken. Interleukin II verstärkt u.a. die Sekretion anderer Lymphokine, wie beispielsweise Interferon. Die Bindung von Interferonen an ihre Rezeptoren bewirkt die Synthese eine Proteinkinase, eines Enzyms das die Protein- Biosynthese der Zellen blockiert. Interferone wirken hemmend auf das Zellwachstum, und sie steigern die Aktivität des Immunsystems, so dass fremde oder entartete Zellen besser erkannt und abgewehrt werden können.

 

Bei Dehydrierung wird das Interleukin II unterdrückt. Der Grund dafür ist, dass es bei Dehydrierung nicht zu einer verstärkten Immunreaktion kommen darf, wie sie z.B. durch die Histaminwirkung entstehen würde. Demzufolge muss das Immunsystem bei Dehydrierung unterdrückt werden.

 

Die Unterdrückung des Immunsystems ist also ein Teil des Mechanismus, der bei Wassermangel im Körper ausgelöst wird, und wenn dieser nicht behoben wird, kommt es schließlich zu Schäden der DNA und damit zum Beginn eines Krebsgeschehens.

 

Proteinkinasen sind Enzyme, die als Signalvermittler dienen. Sie bewirken durch die Phosphorylierung von Proteinen eine Veränderung der biologischen Aktivität dieser Proteine.

 

Proteinkinase C benötigt für ihre Funktion Kalziumionen. Wenn das Energieniveau des Körpers niedrig ist, wird Kalzium als Energielieferant benutzt und geht dem Körper damit verloren. In diesem Fall wird Proteinkinase M gebildet, eine kleinere, autonome Proteinkinase; sie produzierte konstant ihre eigene Aktivität und reagiert aufkeinerlei Regulation.

 

Zellen, die die Fähigkeit verloren haben auf Signale zu reagieren, werden zu primitiven Zellen. Nichts anderes ist Krebs: primitive Zellen mit veränderter Zelloberfläche, die ihre Rezeptoren verlieren und nicht mehr wissen, dass sie andere Gewebe überwuchern. Normale Zellen kennen ihre Grenzen, Krebszellen kennen sie nicht mehr. Diese Zellen werden autonom und wachsen unkontrolliert.  

 

Die Forschung des Wassers geht weiter

 

Nun können sie sich vielleicht vorstellen, wie viele Berichte ich zu lesen hatte, um diese Informationen zu sammeln und zusammenzustellen. Und im Grunde ist das erst der Anfang, und ich möchte jeden hier bitten, Sie, Herrn Dr. Hertel und The World Foundation für Natural Science, den Universitäten nahe zubringen, dass sie ein moralische Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft haben, mit diesen Informationen weiter zu arbeiten, jetzt, da sie herausgegeben worden sind. Ich danke ihnen vielmals. Sie sind sehr geduldig gewesen, und ich bin dankbar für jeden, der hierher gekommen ist und natürlich Gott gegenüber, der uns hier zusammengebracht hat.

 

Danke

01.02.2009 -  - diesen Artikel habe ich das-gibts-doch-nicht.de gefunden, mit dem eindeutigen Hinweis, dass die Verbreitung erwünscht sei.

01.02.2009

Kommentar zum Wasser

Kommentar von schwarzeKatze |

Das stimmt zum Teil nicht. Ich habe mal ohne Witz ca 4-5 Tage NICHTS getrunken nicht mal Obst, Gemüse oder Suppe- ich hatte keine Schmerzen. Der erste Tag war ok, beim zweiten Tag hatte ich eindeutig weniger Kraft, beim dritten klebrige Lippen und orangener urin mit extremer schwäche...das Atemrn fällt mir schwerer...es fällt mir so schwer dass ich schneller atmen muss und sogar das sitzen fällt mir schwer. Dann am 5 Tag bin ich zusammengebrochen und konnte nicht mehr aufstehen. .also glaubt den scheiß mit "3 Tage ohne wasser= tot" nicht man stirbt wenn man kein Kind oder älterer kranker geschwächter mensch ist, zwischen 8 und 12 Tagen

Antwort von Utz Wolfgang

Egal wie auch immer - ob es Sinn macht absichtlich nichts zu trinken bezweifle ich - ich würde es auch niemanden empfehlen, oder behaupten dass es gesundheitlich wichtig sei - im Gegenteil!
- Da hört bei mir der Spass, die "Witze" auf.

Kommentar von Maria |

Was ist grundsätzlich mit Mineralstoffen - nimmt der Körper Wasser nur optimal auf, wenn da Alles im Grünen Bereich ist
und welche Pflanzen decken ein größtmögliches Spektrum ab?
Weiß Jemand was dazu?

Danke

Kommentar von Udo |

Ich glaube, an einer chronischen Dehydrierung zu leiden.
Bemerkbar macht sich das durch ständige Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, seit drei Jahren mittlere Schwerhörigkeit, die in unserer Familie völlig untypisch ist und Bluthochdruck.
Ich trinke am Tag etwa 1-1,5 Liter Kaffee und sonst fast nichts.
Jetzt versuche ich den Kaffeekonsum zu halbieren und dafür täglich die doppelte bis dreifache Menge Wasser zu mir zu nehmen.
Wie lange dauert es wohl, bis die Schädigungen durch jahrelangen Wassermangel vom Körper kompensiert werden?

Kommentar von Henz-Peter Heiner |

Beim Schlafen tritt bei mir im Körper-Vorderteil (Brust- und Bauchfläche) Feuchtigkeit aus, die durch das Oberbett sowie die Nachtwäsche aufgesaugt wird. Durch was kann diese Problematik entstehen? Bei einer gesamtkörperlichen Erwärmung würde auch das Unterbett nicht trocken bleiben, Es ist kein Schweiß was der Körper bei einer Überanstrengung bzw allgemeiner Wärmeeinfluß abgibt. Ich suche nun nach Ursachen dieses Problems!

Kommentar von Albert |

Hallo Toni!
Hier findest Du ein Gerät zum Wasser energetisieren. Das zu trinkende Wasser wird täglich frisch, aus normalem Leitungswasser hergestellt. Du MUSST täglich 3 Liter Wasser trinken und täglich soviel an Bewegung machen, bis Du ins Schwitzen kommst. Meide zuviel Kohlenhydrate (Zucker, Mehl-Produkte und Süsses-Zeug). Eine kleine Menge einfachen Landwein würde ich Dir nach dem Essen trotzdem empfehlen mit Galgant und Zimt/Nelken. Für weiterhin ist dann das Eiswasser ohne das Deuterium, wie ich auf vorigen Seiten schon erklärte zu machen und trinken (bei Zimmer-Temperatur). Ein guter Arzt oder Heilpraktiker kann da bestimmt weiter helfen. LG Albert

Kommentar von toni |

Ich leide unter Vitamin D Mangel (hab 8) und mein Wasserinhalt im Körper beträgt 12 %, ich trinke jetzt seit 2 Wochen regelämßig 2,5 Liter Wasser, esse viel Fisch, und nehme täglich 10 Vitamin D Tropfen. Habe aber Kreislaufprobleme, und Atemnot. Habe die letzten 2 Jahre sehr viel Alkohol getrunken und fast nie Wasser. Trinke seitdem ich Probleme mit mein Herz gehabt habe kein Alkohol mehr. Wie lang dauert es noch ca. das ich den Mangel an Vitamin D und den Wasserinhalt im Körper steigere?? Will wieder gesund werden, aber habe Befürchtungen das mein Körper ganz versagt.

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