Wenn Hunde reden könnten, würden sie uns so manches erzählen

Wenn die Menschen uns verstehen könnten, dann würden sie sicherlich vieles anders machen.

Als treuer Begleiter des Menschen, hat sich vieles in den letzten Jahrhunderten für uns geändert.

Ursprünglich stammen wir von einem kleinen, schleichkatzenähnlichen fleischfressenden Säugetier ab. Aus diesem entwickelten sich dann die Wölfe, Füchse, Schakale, Kojoten und später dann die Haushunde. Auch die Bären entwickelten sich ursprünglich aus dieser kleinen katzenähnlichen Rasse.

Ich will aber jetzt nur von uns Haushunden reden

Vom jagenden Tier wurden wir großteils zum Beschützer der Menschen umerzogen. Wir sind für euch die besten Fährtenleser, wir spüren Rauschgift auf, wir warnen euch vor Unwettern, wir beschützen eure Kleinen, wir retten euch bei Lawinenunfällen und wir sind eure ständigen Begleiter geworden.
Früher, als die Menschen noch Nomaden waren und mit ihren Herden herumzogen, habt ihr dort euer Quartier aufgeschlagen, wo wir herumtollten und uns wohl fühlten. Ihr habt euch an uns gehalten und damals gewusst, dass ihr hier gut schlafen könnt und ausgeruht am nächsten Morgen aufwacht.

Und gerade hier will ich beginnen und euch aufzeigen was ihr mit euren Störfeldern macht.

Ihr zwingt uns auf Plätzen zu liegen, die für uns schlecht sind – ihr sagt dazu Störfelder oder Elektrosmog. Wenn wir dann ständig aufstehen und wo anders hingehen wollen, dann pfeift ihr uns zurück – Platz, sitz und leg dich hin. Wenn ich mir dann eure Betten anschaue, dann wundert es mich nicht, dass ihr krank werdet – schon allein der ganze Eletrokram rund ums Bett, ist für uns ein Horror.

 

Gut – ihr wollt es eben so, nur wir nicht – wir folgen euch aber schön brav, weil wir ja es von euch so gelernt haben. Nur uns geht es dann miserabel, bis wir einen anderen Platz in der Wohnung gefunden haben, wo wir uns ein wenig aufladen können.

 

Wir bekommen oft eure Krankheiten, weil wir sie euch abnehmen – manche von uns sterben dann auch qualvoll daran. Und nur deswegen, weil ihr nichts ändern wollt und auf unsere Zeichen nicht aufgepasst habt, geht es euch dann nach kurzer Zeit genauso wie uns.

Dann gibt es noch diese Gerüche, die wir Hunde absolut nicht ausstehen können – denkt bitte daran, dass wir einen hochsensiblen Geruchssinn haben

Wenn ihr dann so einen Stängel im Mund habt, der qualmt und fürchterlich stinkt, ist unser instiktives Verhalten so, dass wir an Brand denken und wir dann flüchten wollen – nur wohin in euren kleinen Wohnungen.  Und dann habt ihr noch so komische Körpergerüche, die nach  Chemie stinken – ihr glaubt, dass ihr das unbedingt braucht. Ist ja gut, aber sprüht es dann bitte nicht direkt unter unsere Nase.

 

Wenn wir dann bei einem Laden vorbei gehen, aus dem so wunderbare Düfte kommen, dann reißt ihr an der kurzen Leine und zwingt uns weiter zu gehen. Wie schön wäre es manchmal für uns, einen einzigen kleinen Happen zu ergattern.

Ja dann noch ein paar Worte zu der Hunde-Leine -

Wie würde es euch gehen, wenn jemand euch ständig beim Hals nimmt und euch würgt, dass ihr keine Luft mehr bekommt! Ihr schimpft oft, dass Hunde früher an Ketten gehalten wurden – die hatten wenigstens einen kleines Gebiet, wo sie sich frei bewegen konnten – was macht ihr aber jetzt mit uns? Eine kurze Leine – BELLO bei Fuß, und Bello läuft brav neben dem Frauerl/Herrl her.

Ihr sagt ihr liebt uns – was gebt ihr uns Hunden dann zu fressen?

Was wir so normal von euch bekommen, ist der böseste Fraß den man sich nur vorstellen kann?
Ihr glaubt, dass eure sogenannte, gesunde Esskultur auch für uns Hunde gilt? Da werft ihr uns so komische harte, trocken Dinger in die Futterschüssel, oder schmieriges Etwas aus einer Dose. Wenn ihr uns schon liebt, wie ihr so oft behauptet, dann gebt uns das zu fressen was wir schon immer gegessen haben und nicht so ein chemisches Zeug mit Geschmacksverstärkern, wie ihr es gerne zu euch nehmt.

 

Und weil ihr uns gar so liebt, müssen wir dann diese Leckerlis nehmen – Zucker, Zucker, Tortenstückchen und Schokolade - damit tut ihr uns sicherlich nichts Gutes.
Dann geht ihr zu dem Doktor für Tiere, der euch dann sagt, dass wir zu dick wären. Gebt uns den richtigen Auslauf und unser Essen, das wir immer schon gewohnt waren, aber bitte keine Chemie mehr!!

Apropos Auslauf – spazieren gehen in der Natur

Wir wollen, wenn ihr schon einmal mit uns da raus geht, etwas erleben und schnüffeln, Dinge erforschen, die es in euren sterilen Wohnungen nicht gibt. Wir wollen Neues entdecken, wir wollen uns einmal austoben.

Was macht ihr? Ihr nehmt uns an die kurze Leine, so wie ihr es gerne bei den anderen Menschen, euren Partnern machen würdet. Ihr lasst uns keinen Spielraum mehr.   Kauft doch wenigstens eine lange Leine und gebt uns ein wenig Freiheit!

Und dann diese ewigen Übungen mit uns:

Gibs Pfoti, sitz, lieg, komm – wir machen doch wirklich alles für euch. Macht ihr das vielleicht deswegen, weil das euer Partner absolut nicht machen will. „Schau her, Bello macht alles schön brav, was ich ihm sage!!!!“

Wir sind nicht Eure Brüder und Schwestern - wir sind eure Freunde die euch begleiten wollen – wir wollen aber auch von euch als Freunde behandelt werden

Ich könnte euch noch so viel erzählen was ihr mit uns macht: Ihr setzt uns an der Grenze aus, weil ihr uns nicht mitnehmen wollt und euer Urlaub wichtiger ist. Ihr braucht uns, wenn ihr irgendwo auf einer Insel in euren tollen Villen lebt. Wir beschützen euch, und wenn ihr dann wieder geht, setzt ihr uns aus, oder bringt uns in ein Tierheim  – behandelt man so Freunde?

 

18.Jän.2012 / aegeus

Kommentar zu unseren Haustieren

Kommentar von thomas barnickel |

hallo,
an einem sonnabend abend habe ich diese webseite gefunden +
bin restlos begeistert da der inhalt 150% meiner persönlichkeit entspricht!!! jahrgang 1939, sehr viel in meinem leben gesehen + z.T. leidvoll erfahren, bin seit 11 jahren rentner

 

+ lebe mit meinem 2. rauhaar dackel zusammen, würde mit mir selber reden, wenn ich meine HEXE nicht hätte, liebe sie über alles, weil sie mir auch über die oft mich heimsuchende verzweifelung über diese WELT in der wir leben müßen hinweg hilft.

 

ein weiser mann soll einmal gesagt haben: "nur die wahrheit macht euch frei!"leider hat er vergessen diese beiden begriffe zu definieren!! nun haben wir den salat in diesen "traurigen zeiten von fucken faks, unbegrenzter gier in der korruption in "allen bereichen des lebens" zur normalität geworden ist + die gesellschaft auf den heilsbringer der NWO nur noch wartet um hosiana zu singen.
da ist eine WEBSEITE wie die IHRE eine kerze in der nacht!!!


bin seit 1956 journalist, begann als herausgeber der grössten deutsche schülerzeitschrift in deutschland mit 3000 auflage alle 3 monate im buchdruck C5 format in hamburg an meiner berufsschuhle + habe als hobby immer noch einen regulären intl. presseausweis den ich AB+AN einsetze.


genug der schwafelei, mit frundschaftlichen grüsse ihr
t.barnickel

pr
+

Kommentar von Susanne Berghoff |

Diesen Text würde ich zu gern bei Facebook teilen....

Kommentar von Pera |

Ich denke, da habe ich es wohl weitaus besser getroffen, denn ich darf in der freien Natur ohne Leine laufen, nach Herzenslust stehen bleiben und schnüffeln, oder wenn sich die Gelegenheit bietet, Kaninchen aufstöbern und nach Mäusen buddeln (soweit ich sie nicht schon über den Erdboden huschen sehe) und wenn ich mich dann wieder bei meinem Alpha-Menschen melde, sehe ich meistens so aus, als hätte ich sämtliche Felder umgepflügt.

Nachts machen wir uns dann wieder gemeinsam auf, wobei der eine die Sterne betrachtet und ich mich, da mir das auf die Dauer viel zu langweilig ist, lieber im 5000-m Langlauf übe. Tja. und dann kommt es dann und wann schon mal vor, dass ich erst nach 2 Stunden wieder eintrudele, selbstverständlich fürchterlich zerknirscht, bin ja nicht auf den Kopf gefallen.

Manchmal habe ich auch sturmfreie Bude, das ist allerdings recht selten, denn ich will wissen, wohin mein Mensch geht und was er draußen so alles anstellt. Also begleite ich ihn und passe auf ihn auf, denn es ist ja alles so aufregend - erst recht, wenn ich mit ihm Auto fahre und Rennluft schnuppere. Whow !

Zu Hause gelandet, muß ich leider immer auf mein Futter warten, denn mein Mensch bereitet mir das frisch zu und das dauert...........

Aber gut, ich habe mich mit meinem Schicksal abgefunden und, ehrlich gesagt, ich würde mit keinem anderen tauschen. Mein Ehrenwort als Hund.

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