Kaum jemanden stört es was da auf unseren Feldern passiert!  5855043

Was früher im Vietnamkrieg als Entlaubungsmittel eingesetzt wurde wird heute in geringeren Dosen als Unkrautvernichtungsmittel in der Landwirtschaft eingesetzt.

Heute noch erschüttern uns die Meldungen über Nervenschäden der betroffenen Bevölkerung in Vietnam, und doch sind diese Mittel bei uns die Unkrautmittel nummer Eins. Es ist eben soo praktisch anzuwenden, aber mit Folgen, die nicht absehbar sind und scheinbar den meisten nicht bekannt sind!

 

Bei unserer letzten Reise fielen uns die braunen Streifen in den Obst- und Weingärten auf. Was dieses Unkrautvernichten für negative Einflüsse auf die Bodenbakterien hat, kann man sich gut vorstellen. Was aber noch viel schlimmer ist, dass die Pflanze in dieser negativen Umgebung leben muss. Dass eine geschwächte Pflanze für Schädlinge dann wiederum viel empfindlicher ist, brauch man nicht zu erwähnen. Der weitere Schritt ist dann, dass man weitere Schädlingbekämpfungsmittel einsetzen muss - ist ja auch so gewollt.

Irgendwie kommt dann alles in kleinen Mengen die Nahrungskette und die Folge sind Krankheiten, die der Körper gar nicht mehr kennt und mit denen er nicht mehr fertig wird..

 

Vielleicht ist hier das grosse Bienensterben zu suchen das momentan alle Imker beschäftigt. Bienen die viel empfindlicher wie der Mensch sind und die als erstes mit diesen Giften in Berührung kommen.

 

Wikipedia:

Neuere In Vitro-Studien haben zum Ergebnis, dass giftige Effekte von Wirkstoffkombination bereits bei 5 ppm eintreten. Die toxische Wirkung von vier verschiedenen Glyphosat-Mischungen auf menschliche Leberzellen wird nachgewiesen !!!!

Die Roundup als Netzmittel beigefügten ethoxylierten Talgamine (beispielsweise , POEA; Gruppenbezeichnung: Tallowamin) stehen im Verdacht, die toxische Wirkung anderer Inhaltsstoffe zu verstärken.

Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat daher Ende 2008 gegenüber den Zulassungsinhabern von Roundup und anderen Pflanzenschutzmitteln, denen Tallowamin beigefügt ist, in einem Expertengespräch eine „dringende Empfehlung“ ausgesprochen, diesen Beistoff bis Ende des Jahres 2010 durch einen anderen zu ersetzen. Monsanto hat gegen die Aufforderung Widerspruch eingelegt.

 

Monsanto bewarb seine Produkte Roundup UltraMax und Roundup Turbo im Jahr 2007 in Deutschland mit folgenden Worten:


   * „maximale Wirkung bei nur minimaler Belastung der Umwelt“
   * „Durch starke Adsorption des Wirkstoffes an Bodenteilchen erfolgt keine Verlagerung ins Grundwasser und dieser wird vollständig innerhalb von 30 bis 40 Tagen abgebaut.“

Rein rechnerisch lässt sich aus diesen Angaben ein Zeitraum von 210 bis 280 Tagen ermitteln, in dem die Konzentration auf unter 1 % des ursprünglichen Wertes gesunken sein müsste.

In New York gab Monsanto 1996 eine Unterlassungserklärung gegenüber dem Generalstaatsanwalt ab. Darin verpflichtete sich Monsanto unter anderem, im Staat New York glyphosathaltige Pestizide nicht mehr als sicher, ungiftig, harmlos, risikofrei, biologisch abbaubar, umweltfreundlich, ökologisch vorteilhaft oder praktisch ungiftig zu bezeichnen. Das wurde unter anderem damit begründet, dass die Hinweise im Sicherheitsdatenblatt diesen Werbeaussagen widersprechen.

In Frankreich darf ein Roundupprodukt zur Gartenanwendung trotz seiner biologischen Abbaubarkeit seit 2007 nicht mehr als "biologisch abbaubar" beworben werden. Die Fünfte Strafkammer des Amtsgerichts Lyon verurteilte zwei Führungskräfte von Monsanto und Scotts France im Januar 2007 zu einer Geldstrafe wegen irreführender Werbung. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass Kunden von den Etikettenbeschriftungen "biologisch abbaubar" und "umwelt- und bodenfreundlich" sowie dem Abbild eines Vogels auf der Verpackung zu dem Glauben verleitet werden können, Roundup als völlig und unmittelbar umweltfreundlich und biologisch schnell abbaubar anzusehen. Von Monsanto durchgeführte Studien zeigten, dass Roundup nach 28 Tagen nur zu 2 % biologisch abgebaut werde. Die Verurteilten legten Berufung ein; der Appellationsgerichtshof in Lyon und der Kassationsgerichtshof in Paris bestätigten das Urteil.

Stellt sich die Frage, wie viel ist der EU oder auch Deutschland die Sicherheit der Bevölkerung wert - oder geht es hier wirklich nur mehr um Firmeninteressen?

Laut Bundesverbraucherschutzministerin Aigner sind den Behörden die französischen Untersuchungen an Zellkulturen bezüglich der zellschädigenden Auswirkungen von Glyphosat bekannt.

 

Die kürzlich durchgeführte Bewertung hierzu habe ergeben, dass die Versuchsanordnungen nicht unter realistischen oder erwartbaren Bedingungen erfolgt seien und die für die Beurteilung der Humantoxizität durchgeführte Tierversuche hätten keine Hinweise auf Schädigungen des Menschen „bei sachgerechtem und bestimmungsgemäßem Umgang“ geliefert.

Es bestehe daher „zurzeit kein sachlicher Grund, Zulassungen zurückzunehmen und die Anwendung dieser Mittel zu verbieten“. Bezüglich der Tallowamin-haltigen Beistoffe seien die Zulassungsinhaber vom BVL jedoch aufgefordert worden, weitere Studien und Informationen vorzulegen. Eine abschließende behördliche Bewertung dieser Beistoffe, von der die weitere Zulassungsfähigkeit der betreffenden Pflanzenschutzmittel abhängt, stehe laut Aigner daher noch aus.

 

ein interessanter Artikel dazu:

die Natur schlägt gegen das Imperium zurück

Kommentar zu - Spritzmittel in unserer Nahrung

Kommentar von Gerhard Haberl |

...da mache ich nicht mehr mit, da habe ich etwas zu verändern!

Wenn jemand diesen Artikel und noch die vielen anderen die es darüber gibt gelesen hat, dem müßten jetzt die Alarmglocken im Dachstübchen sturmläuten!? Da müßten einem Fragen über Fragen überkommen, um zu wissen was da eigentlich um uns und in uns geschieht, bzw. wir gedankenlos geschehen lassen.!?

Nach eindringlicher Prüfung und Bestätigung des geschilderten Sachverhalts müßten wir eigentlich den Verstand einschalten und zur Erkenntnis kommen, da mache ich nicht mehr mit, da habe ich etwas zu verändern und zwar zuerst bei mir selbst.
Nachzuprüfen wäre, inwieweit bin ich in diesem System eingebunden: - Gewohnheiten, Suchtverhalten... Das läßt sich ändern durch den alternativen Weg den immer mehr selbstbewußte Mitstreiter beschreiten.

Mut, Tatkraft und Zivilcourage sind jetzt gefragt!!!

Je mehr Bürger sich entscheiden auf diesen Bewußtseinszug mitzufahren, je eher erreichen wir einen Umschwung, den Zielbahnhof für eine gesündere Welt!

Merke: "Die Dominanz beeinflußt, bestimmt die Opportunisten"!

Es ist höchste Zeit ein System das Krieg, Krankheit, Tod und alle damit verbundenen negativen Erscheinungen hinterläßt, durch unser jetziges Tun für eine bessere Zukunft, zu ändern!

So ist es!

Gerhard