ein paar Gedanken zum Orga Urkult

Zum Orga Urkult, nach zwei Jahren -

ersparen Sie sich viel unnötige Arbeit in ihrem Gemüsegarten

 

Ein wichtiger Faktor war für uns die starke Energie, die in den Pflanzen enthalten ist. Oder, dass der Boden zwei Jahre absolut keinen Dünger benötigte und dass wir nur ein zwei-, dreimal im heißen Juli gießen mussten.

Das unnötige auf-harken des Bodens entfällt, da die Mikroorganismen viel mehr und besser arbeiten können, wenn der Boden beschattet ist.

 

Allein das macht den Orga Urkult interessant.

Selber bemerkt man, dass man mit dem Gemüse wesentlich schneller satt wird, wie mit herkömmlich, angebauten Gemüse - sind es nicht doch auch die hohen Bovis ?

noch etwas wichtiges - das ist das große Geheimnis
für trockene Gebiete - Zonen

Orga Urkult funktioniert ohne Wasser zu gießen nur dann optimal, wenn der Boden selbst beschattet ist - zum Beispiel mit Vogelmire oder Gräsern - auch das sogenannte Unkraut ist für eine Beschattung ganz gut, damit der Boden nicht komplett austrocknen kann. Also - eine normale Gemüse-Gartenanlage mit Reihen und Zwischenräumen, die dann austrocknen können - so geht es nicht!

 

Die der Natur selber kommt lange Zeit ohne Regen aus und trotzdem ist es rundum grün. Unter den Blättern ist der Boden dann feucht und weich. Einen gepflegten und gejäteten Boden muss man ständig wieder, und immer wieder bearbeiten - aber auch immer wieder gießen.

 

Wichtig sind die richtigen Bodendecker, wie zum Beispiel die Vogelmiere, die uns ja auch gesunden Salat !!
Bei den Kartoffeln konnten wir sehen, dass die Erde feucht und krümelig war. Die Blätter machten ihren eigen Schatten und lassen so den Boden nicht austrocknen!

 

Bitte die Pflanzen nicht in Reih und Glied anbauen!!!!!

Man muss einfach umdenken - es ist so ähnlich wie in der Permakultur. Da wächst alles durcheinander, ob Kraut, Bohnen, Knoblauch, Zwiebel und Kartoffel. Da gibt es kein stundenlanges Unkraut-jäten kein Umgraben - das alles ist besonders wichtig für die Bodenbakterien!

 

Ein weiterer wichtiger Effekt beim unregelmäßigem Anbau, ist die Abwehr von Wühlmäusen, wenn man zum Beispiel zwischen den Kartoffeln und gelben Rüben, Knoblauch und Zwiebel setzt - das wollen sie absolut nicht!.

Wie man hier an diesem (schlechten) Bild aus dem Buch zum Orga Urkult, sehen kann, dann ist die Dichte der Pflanzen und die damit verbundene Beschattung für ein starkes Wachstum mitverantwortlich:

 

 

Wir sehen hier die fast unnatürliche Höhe der Pflanzen, die dem Boden eine gute Beschattung bringen!

Eine weiter Möglichkeit für Salate würde sich mit dem Loch-Vlies bieten

Ein dünnes Vlies schützt die Pflanzen und kann die Ernte, vor allem im Frühjahr auf drei- bis vier Wochen beschleunigen.

 

 

Kommentar zum Orga Urkult

Kommentar von Rolf Dodenhoff |

In meinem Kleingarten habe ich mit einem unbearbeiteten Grasboden angefangen. Der Boden war sehr lehmig und schwer zu bearbeiten. Mit Kartoffeln und Topinambur habe ich begonnen und viele "Beikräuter" stehen lassen wie Wolfsmilch etc. Auch habe ich mich an die Elementarwesen gewandt und sie mit einbezogen, aber auch Stahlrohre in Nord-Süd-Richtung in den Boden gelegt. Nach einem Jahr war der Boden bereits locker und sehr fruchtbar! Ohne Düngung.

Kommentar von klaus woitke |

Mir ist beim spazieren mit dem Hund aufgefallen ,das an Feldrändern wo Größere Feldsteine liegen geblieben sind Pflanzen sowie auch Unkraut üppiger wachsen Nur findet man solche Stellen nur noch selten da die Steine von den Bauern schnellstens zu Geld gemacht werden. Als Kinder haben wir immer beim Bauern Steine gesammelt, die wurden dann meistens am Feldrand abgeschüttet und blieben dort liegen. Mein Kräuterbeet ist umfasst von Feldsteinen und die Kräuter gedeihen dort prächtig. Bei den Tomaten bietet sich das ebenfalls an. Als die Großfelderwirtschaft noch nicht bestand hat man viel mehr Steine auf dem Acker liegen gehabt. Kann es sein,das es von Natur so gewollt ist sie als Energie und Wärmespender auf dem Acker zu platzieren??, denn sie wachsen ja wahnsinnig gerne nach!

Kommentar von acratillo |

hallo!
erstmal vielen dank für all die wertvollen informationen und gedanken. speziell zur orga kultur habe ich jedoch folgende fragen:

* die oft erwähnten 3 jahres wartezeiten bis zum vollständigen auswirken kann ich nicht nachvollziehen. alle beispiele in winters texten sprechen von "sofortiger" umstellung und sichtbaren schlagenden erfolgen

* ich empfinde die technik als relativ gegensätzlich zur permakultur, insofern doch dem boden als nährstofflieferant keine bedeutung mehr zugemessen wird, vergleichbar eher der aquaponik, der lichtnahrung oder dem fasten, diese umstellung auf das feinstoffliche, die zudem durch düngung und guten boden gestört würde. wenn es heißt, kies sei das beste, dann geht das schon weit vom organishcen zum kristallischen/lichthaften. wäre es dann nicht kontraproduktiv elemente der pk, hügelbeete mit großem kompostanteil etc. hier einzumischen?

* die eisenstangen werden von ihm unterirdisch verlegt (das schreibt er sowohl als auch sieht man es auf den fotos). haben sie das auch probiert? mit welchem ergebnis? vielleicht habe ich das irgendwo überlesen

* ist es denn möglich daß keine einzige original anleitungsbroschüre jemals versandt wurde? die müßte doch zumindest antiquarisch zu finden sein? wäre sehr schade, winter scheint doch begnadet gewesen zu sein und das original ist eben das original

* haben sie sich über die nähe zur orgon theorie und praxis von wilhelm reich gedanken gemacht? das scheint doch in dieselbe richtung zu gehen. in algerien gibts übrigens ein wüstenbegrünungsprojekt wo einige dieser methoden erfolgreich angewandt werden.

vielen dank im voraus für jegliche antworten.
schönen abend noch,
viktor

Kommentar von Martin |

Hallo!

Vielen Dank für Ihre interessanten Seiten zum Thema Orga-Kult. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann legen Sie auf den Boden Eisenstangen auf Kanthölzer. Mich würde mal interessieren, warum G. Winter auf dem im Buch gezeigten Foto auf S. 42, siehe hier:
http://www.desert-greening.com/images/stories/orga_urkult/Orgaurkult2.JPG
zum Aufstellen der Anlage hat Gräben ausheben lassen?

Gruß aus Thüringen.

Kommentar von Frederic Weber |

Heute habe ich eine sehr interessante Entdeckung gemacht. Ich habe mit dem Tensor die Energie zwischen zwei Schienen gemessen und auch allfällige Strahlungen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Bovis-Wert 18000 war und keine schädlichen Strahlungen in dieses Feld gelangen. Links und rechts vom Feld war der Wert 3000 Bovis und jede Menge schädlicher Strahlen. Dann habe ich das Feld vergrössert indem ich einfach die Stange weiter auseinander auf den Boden gelegt habe. Ich konnte so das Feld auf die gesamte Gartengrösse von 20 x 20m erweitern und hatte immer diese hohen Werte und keine Strahlungen auch das Luftionen Verhältnis hat sich von +3/-1 auf +1/-2 verbessert.

Kommentar von peter benekendorff |

Hallo Freunde ich moechte gerne wissen wie ich ein Versuchsprogramm im Sinne des
ORGA-URKULT starten kann. Gibt es eine entsprechende Anleitung ?
Bedanke mich jetzt schon fuer brauchbare Tips .
Vielen Dank Peter

 

Hallo Peter -

Wie wir es gemacht haben, steht alles auf der Seite - andere probieren es mit Antennen und mit Drähten in der Erde...... Es gibt auch schon Versuche mit Blumentöpfen in dieser Richtung  - werde das demnächst ergänzen.

Bei Fragen, bitte mich anrufen - GzG Gruß Wolfgang

Kommentar von Frederic Weber |

Eine interessante Beobachtung machte ein Kollege, der vor kurzem mit Orga-Urkult angefangen hat. Die Wildschweine machen einen Bogen darum und verwüsten die Beete daneben.

Kommentar von Dike |

Genau richtig!!!
Anstatt "orgo urkult" kann man es auch mulchen nennen. Die "Beschattung" durch Heu/Stroh/ frisch gemähtes Gras mache ich in unserem Gemüsegarten schon seit eh und je. Auch das durcheinandersäen- und setzen ist eine gute Idee. Ich habe das zwar mit Zwiebeln zwischen den Kartoffeln auch versucht, die Wühlmäuse gingen aber trotzdem an meine Kartoffeln, die kleinen Schlaumeier!

 

Stimmt, beim Beschatten/Mulchen des Bodens braucht nicht so oft gegossen zu werden. Man kann die Pflanzen auch etwas enger setzen, so daß sie sich selbst beschatten. Das alles wirkt sich auch dahingehend hinaus, daß das Unkrautjäten nahezu ausfällt und dem Boden durch das Mulchen zusätzlich Nahrung (Verwandlung zu Kompost) zugeführt wird.

 

Die fein gelochte Vlieslegung auf größeren Gartenstücken ist besonders bei Tomatenanpflanzug geeignet, da der Boden auch nachts von der tagsüber gespeicherten Sonne warm bleibt. Das mögen die Tomaten sehr!

 

Alles in allem eine gute Sache! Weiter so!!

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