Zusatzstoffe, Chemie, Geschmacksverstärker - schaut so eine gesunde Nahrung aus?

Nahrung

 

Eine gesunde Nahrung - wo findet man sie noch?

Man muss schon viel suchen, bis man eine gesunde und "unbehandelte" Nahrung findet. Und vor allem, man muss gut aufpassen und die Nachrichten lesen, damit man nicht wieder einer falsch deklarienden Industrie auf dem Leim geht. Und, man muss schon ein Genie sein, um die ganzen Lebensmittelkennzeichnungen auf den Verpackungen und die damit verbundenen Risiken zu erkennen.

Die einfachste Lösung ist die, alles auf den Verbraucher zu schieben - so schaut unsere Politik aus

Auch wenn alles gekennzeichnet ist - was ändert das aber an dem Produkt? Die einfachste Lösung wäre, den ganzen Mist zu verbieten, den man da künstlich dazu panscht. Man kann vom Kunden nicht verlangen, dass er eine chemische Ausbildung hat, und dass er sich bei jedem Stück einige Minutern Zeit nehmen muss.

 

Die Nahrung - für das gibt es ein Ministerium, das Gesundheitsministerium - nur das funktioniert leider nicht so, wie es der normale Konsument gerne sehen würde - warum wohl?

 

unsere tägliche Nahrung, was ärgert Sie daran

Kommentar von Vicki |

Lieber Wolfgang,
was ist schädigender: Der Ärger und die Wut oder das gesegnete Essen...
Als Veganerin würde ich keines der 3 (Dosenfutter...Streichkäse und Kochschinken) essen...und bin pumperl gsund.
Selber Kochen, und keine Fertigprodukte ist die Antwort auf diesen Mist, der uns verkauft wird.
Wohl bekomm´s!

Kommentar von Andrè |

Früher bildete ich mir auch ein, die Industrie liefert gesunde Nahrung. Ich kaufte mir jede Woche Dosen mit allen möglichen Inhalten. Mit der Zeit begann sich mein Gaumen an diese Speisen zu gewöhnen - ich muss dazu sagen, mir ging es dabei hauptsächlich um die Zeitersparnis, weniger um die Qualität - ich war mir doch sicher, dass da nur "gute" Sachen drinnen sein konnten. Als ich dann begann, mich mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen, sagte ich mir - hier werde ich mit Chemie beglückt, und das kann doch keine Nahrung sein. Also begann ich wieder selber zu kochen, friere mir jetzt das Zuviel ein und ich stelle fest, dass mir das Selbstgekochte wesentlich besser schmeckt. Und die paar Minuten länger, die machen mir heute einen riesen Spass, wenn ich sehe, wie es den anderen schmeckt.
Und noch eines - beim Kochen kann man seine Kreativität richtig austoben lassen.
Und gerade jetzt im Frühling mit wunderbaren Naturkräutern hervorragende Gerichte zaubern - ohne Chemie und ohne Geschmacksverstärker, die gesundheitliche Probleme machen.

Kommentar von Wolfgang |

Wenn ein "normaler" Mensch einkaufen geht, dann erwartet er sich, dass er gesunde Nahrung bekommt und nicht gepanschtes, mit Chemie versetzte Speisen. Umso ärgerlicher ist es wenn man dann die Zusätze bei allen "verarbeiteten" Lebensmittel lesen muss - dazu braucht es ein Studium mit den genauen Kenntnissen eines Chemikers.
Ich nehme nur drei Produkte her, die ich heute gekauft habe: eine Dose Ravioli/Gemüse, einen Kräuter - Streichkäse, und einen Kochschinken.
Die Inhaltsstoffe möchte ich hier nicht alle angeben, das würde den Rahmen sprengen. Nur ein paar Punkte bei der Dose Rvioli: Gewürzextrakte, Guarkenmehl, (was ist das alles, frag ich mich als Laie), dann Spuren von Milch, Eier, Soja, Senf - und eine weiter lange Liste.
Ähnlich bei dem Kochschinken, mit dem Vermerk: weiter Informationen rund um die Ernährung und bewusstem Genuss auf der Webseite....
Nach den drei Artikeln raucht mir der Schädel vor Zorn und Wut, was das alles soll. Geht das nicht einfacher, wer ließt denn den ganzen Schmarrn - ich will gesunde Ernährung und keine chemischen Mixturen, ich will das haben was auf der Verpackung drauf steht, gesundes Fleisch, Karotten, Tomaten und keine Farbstoffe und keine chemischen Geschmacksverstärker.