Schöllkraut ein besonderes Heilkraut - innerliche Anwendungen daher auch verboten

Schöllkraut
aegeus

das Schöllkraut wächst fast überall und die wenigsten erkennen die Bedeutung

Wenn man jetzt Anfang Mai im Wald spazieren geht, wird man es blühen sehen - das Schöllkraut (Chellidonium) - aber auch in vielen Gärten habe ich diese wunderbare Pflanze schon gesehen.

Von Mai bis Juli wächst das Schöllkraut im Überfluss und zeigt uns an, wie wichtig dieses Kraut für uns Menschen ist.

 

Während man es in der Medizin verbannt hat und immer auf die Giftigkeit und Gefährlichkeit hinweist, hat es in der Volksmedizin noch immer seinen hohen Stellenwert. Immerhin hat dieses Mittel Jahrhunderte tausenden Menschen geholfen.

Karl der Große hat seine schwere Krankheit mit Schöllkraut geheilt und bei vielen anderen hat es seine Wirkung genauso erfüllt.

Mag schon sein, dass bei Überdosierung und bei falscher Einnahme Nebenwirkungen entstehen können - das ist aber bei allen anderen chemischen Produkten genauso. Sonst gäbe es ja nicht über  ! 45.000 Tote (Dunkelziffer über 60.000) in Deutschland durch falsche Behandlung und falsche medikamentöse Einnahmen ! (wenn einmal ein Mensch an den falschen Einnahme von Naturmitteln stirbt, dann steht das oft wochenlang in der Presse - umgekehrt wäre kein Platz mehr für die andere Meldungen frei!!)

 

So wird halt auf Umwegen versucht, mit einem Codex Ellimentarius die komplette Naturheilkunde zu verdrängen! Es bleibt aber jedem selber überlassen für seine Gesundheit das Beste zu machen! (Literatur findet sich im Internet genügend)

 

Manchmal entdeckt man im Garten noch andere Kräuter die für uns ganz wichtig sind - zB Brennessel, Giersch, Löwenzahn, Veilchen...

Was lassen sich damit gute Gerichte herstellen oder der verschmähte als Unkraut hingestellte Giersch. Wer denkt noch dass Löwenzahn ein wunderbares blutreinigendes Kraut ist, dass Waldmeister, mäßig genossen, blutverdünnend wirkt und sich damit eine wunderbare Bowle herstellen lässt!

 

Oder wussten Sie dass der Eschenblättertee ein guter Tee für Rheumatiker ist und noch dazu hervorragend schmeckt?

 

Es ist diese von mir oft beschriebene Energie, die in den Pflanzen steckt und wirkt! Energie aus vielen Stunden Sonne die für uns kostenlos zur Verfügung steht. Man muss sich nur ein bisschen damit befassen und wieder die alten Kräuterbücher hervorholen - Wissen aus Jahrhunderten Erfahrung und nicht Wissen aus chemischen Berechnungen!

(Nebenbei waren meine Sodbrennen nach ein paar Mal 10 Tropfen Chellidonium wie weggeblasen!!)

 

Die verschiedenen Alkaloide, Flavone und Bitterstoffe wirken vor allem auf Leber und Galle. Bei innerer Anwendung, zum Beispiel als Tee, fördern die Inhaltsstoffe den Gallefluss, regen die Leberfunktion an und haben eine entkrampfende Wirkung. In der Volksmedizin wird der Saft der Pflanze äußerlich bei Hauterkrankungen wie Warzen verwendet. Die eiweißauflösende, antivirale Wirkung unterstützt dabei die Heilung. Hierzu wurden auch Salben hergestellt (Glaucina). Der Saft sowie die Salbe wirken stark reizend. (Wikipedia)

 

Was wenige wissen - Schöllkraut ist in dem umstrittenen Krebsmittel wie Ukrain enthalten - umstritten deswegen weil es tatsächlich helfen kann - so die Charite Berlin (Onkologie). (wahrscheinlich fehlt deswegen auch noch die Zulassung).

 

Quelle:
Gesundheit durch Heilkräuter - Richard Willfort
 

 

Kommentar von Sabine Bauch | 03.07.11

Schöllkraut. In der Apotheke bekommt man es nicht mehr. Es ist aus dem Verkehr gezogen worden, wegen Nebenwirkungen, Schädigt die Leber, usw.

 Ich mache mir eben die Tinktur selber, sie wirkt z.B. ganz gut gegen Warzen. Werde mir noch Blätter sameln zum Trocknen für Tee. Also liebe Menschen kehrt zurück zur Natur, sie bietet uns wundersame Dinge an.

Kommentar von Johann Albert Thiess | 28.06.11

Laut Frau Maria Treben ist Schöllkraut geeignet, überanstrengte und müde Augen zu beruhigen und erfrischen (Pollenflug, Computer Arbeit, Augen-Netzhautendzündungen wegen Staub, Trockenheit oder Ermüdung). Es werden frische, gereinigte Blätter mit den Fingern zerrieben und auf die Augendeckel gestrichen. Ein leichtes brennen vergeht von selbst. Mein Rezept ist es Schöllkraut sammeln und trocknen, oder als Tee kaufen und in kochendem Wasser einen EL Kraut auf 100ml Wasser nehmen, Tee zubereiten:1-2 Min kochen, dann 10 Min ziehen lassen. Zwei saubere Wattepads in den lauwarmen Tee eintauchen, leicht ausdrücken und liegend die nassen Pads auf die geschlossenen Augen legen. Nach 10 Min haben Sie einen klaren Blick und keine Beschwerden mehr. Der Teerest ist im Kühlschrank 1 Tag haltbar (immer leicht anwärmen)

Kommentar zum Schölkraut

Kommentar von Kiely |

Ich lasse mir von NIEMANDEM verbieten, mich mit eben all diesen Kräutern zu versorgen und sie zu verarbeiten.

Ich kann Ihnen daher nur raten, dem Beispiel vieler Sammler zu folgen Herr Lustner und Sie werden erstaunt feststellen, wie sich auch bei Ihnen ein Wandel vollziehen wird und zwar in der Form, daß Sie ungläubig den Kopf schütteln, wenn Sie Ihre o.a. Zeilen lesen.
Kein Duckmäuser mehr, sondern ein ganzer Kerl.

Kommentar von Hugo Lustner |

Leider sind heute alle in der "gesunden" Natur wachsende"Heilkräuter" nicht mehr zu empfehlen, weil: man damit der Pharmaindustrie und Co. die Grundlage des Profitmachens entziehen würde! Und die es verhindern könnten, werden so manipuliert, daß sie gezwungen sind, mit zu machen, um nicht ausgeschaltet zu werden!

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