Die Brunnenkresse - Nasturtium officinale

Brunnenkresse am Balkon
Albert Thiess

Die echte Brunnenkresse, auch als Wasserkresse bekannt,

ist in Salaten sehr beliebt und über alles sehr gesund. Zu grosse Mengen können ein Unwohlsein hervorrufen wie vom Senf oder Schwarzrettich. Sie ist eine ausdauernde , wintergrüne Wasserpflanze, hat rundliche Blätter und ab Ende Mai bekommt sie weissblühende Blütenstände.

 

 

Die Brunnenkresse blüht von Mai bis Juli - das Kraut sammelt man im Mai und Juni.
Wird es zu Heilzwecken verwendet, sollte man sie vor der Blüte sammeln und dann sofort trocknen.

 

Die Brunnenkresse ist leicht zu verwechseln mit dem Schaumkraut, dass ungiftig ist und ähnliche Eigenschaften für Salate hat . Die Brunnenkresse wächst das ganze Jahr, wenn die Temperaturen nicht unter +7 Grad fallen. Bereits die Römer und Griechen verwendeten die frei an Quellen und Bächlein wildwachsende Pflanze. Ab 1650 wird die Brunnenkresse in Deutschland kultiviert, an Quellen, Brunnen und in Frischwassergräben zuallererst bei Erfurt.

 

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Da die Pflanze aus dem Wasser ragt, sind daran auch kleine Schnecken und Blattläuse zu finden. Die Unterwasserteile können am Blattstengel den milimetergrossen Leberegel anhaftend haben. Darum wird strenges Kaltwasserabspülen dringstens empfohlen. Brunnenkresse kann sowohl in Salaten wie auch in Suppen Gebrauch finden. Die sehr Mineral- und Vitaminenhaltige Pflanze kann auch getrocknet werden für den Winter (ist dann leider Geschmacklos), oder als Beigabe zum Spinat zusammen mit Bärlauch und Brennesseln, oder aber mit diesen zwei in Apfelessig für den Wintereingelegt. Nach dem pflücken für 1-2 Tage im Kühlschrank haltbar bis zum Verbrauchen.

 

Aus der Volksmedizin ist die Brunnenkresse bekannt als: Aphrodisiakum, stoffwechselfördernd, appetitanregend, harntreibend, entschlackend, soll auch bei Diabetes helfen, gegen Rheuma, als Haartonikum, Gesichts-Masken, gegen Scorbut, blutreinigend und entzündungshemmend.

 

wichtiger Hinweis:

Bitte nur getrocknete Brunnenkresse verwenden - frische Brunnenkresse Kraut kann Schleimhautentzündungen der Harnblase und der Därme hervorrufen.



Kommentar zur Brunnenkresse

Kommentar von Johann Albert Thiess |

Brunnenkresse ist in rohem Zustand Goldhaltig (Monoatomisches Gold). Allerdings ist dies ein NICHT-metallischer Stoff im Pflanzengewebe. Es erklärt auch vielleicht den Widerstand der Brunnenkresse gegen Kälte, denn sie ist unter Wasser winterhart. Mehr über das
Monoatomische Gold im Internet!

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