freundliche Menschen werden von anderen geliebt

ein Mittagessen mit Gott
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Mittagessen mit Gott

Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
Er packte einige Coladosen und Schokoriegel in seinen Rucksack
und machte sich auf den Weg. In einem Park sah er eine alte Frau,
die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.

Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack.
Als er eine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick der
Frau. Er nahm einen Schokoriegel heraus und gab ihn der Frau.
Dankbar lächelte sie ihn an -- ein wundervolles Lächeln!
Um dieses Lächeln noch einmal zu sehen, bot ihr der Junge auch
eine Cola an. Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor.
So saßen die beiden den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und
tranken Cola, ohne auch nur ein Wort zu sprechen.


Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen.
Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau.
Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause fragte ihn seine Mutter:
"Was hast Du denn heute Schönes gemacht, daß Du so fröhlich aussiehst?"
Der Junge antwortete:
"Ich habe mit Gott Mittag gegessen -- und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum
sie so fröhlich aussehe.
Sie antwortete:
"Ich habe mit Gott Mittag gegessen -- und er ist viel jünger, als ich dachte!"

 

Autor unbekannt

 

Kommentar zu dieser Geschichte

Kommentar von Albert Johann Thiess |

Ich musste mit zwei Glücklichkeitstränen kämpfen...

In den Augen seinem Gegenüber das göttliche erkennen...

Wie wundervoll!

Kommentar von Jürgen |

Hallo Wolfgang,
2 Ideen zu Deinen Neuigkeiten von heute.
Wenn ich alleine durch die Stadt laufe, lege ich manchmal an verschiedenen Stellen Geld (1 Cent, 10 Cent, 50 Cent - Kleingeld) auf die Straße. Ich werfe es nicht hin, ich lege es ab. Wenn ich selbst auch nur 1 Cent finde, dann freue ich mich darüber und ich denke anderen Menschen geht es auch so.
Das zweite, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe, wenn ich in einem Cafe etwas getrunken habe, habe ich dem Kellner (meistens kenne ich den) zusätzlich 2 oder 3 Euro gegeben mit der Bitte, dem nächsten Gast zu sagen, daß sein Getränk bereits von einem Gast bezahlt wurde, ohne meinen Namen zu nennen.
Es gibt viele Beispiele.
Danke für den Tip von heute.
Gruß
Jürgen

Kommentar von paradieschen |

Das Lächeln sind die Fenster zum Herzen, die die Sonnenstrahlen des Lebens einlassen.
Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, immer ein kleines Trinkgeld zu geben wenn ich einkaufe (nur ein paar Cent) und mit den Menschen ein paar liebe Worte zu wechseln.
Es ist schon erstaunlich was das beim Gegenüber bewirkt. Außerdem bedanke ich mich für Dinge, mit denen ich zufrieden bin (im Gegensatz dazu wird sich ja immer nur beschwert, wenn mal was nicht so funktioniert).
Dies ist die einzige Energie, die ich kenne die zu 100 Prozent zurückkommt wenn sie ausgeschickt wird. Mal versuchen, ist echt wunderbar .

Kommentar von Gaby Albrecht |

Hallo Wolfgang,
danke für diese wunderbare Geschichte. Sofort war es etwas heller in mir.
Bei unserem nächsten Freundestreffen am 6. Februar werde ich die Geschichte vorlesen, um noch ein wenig mehr Licht zu verbreiten.
Alles Liebe von
Gaby

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