TEIL 1 - Heiler in den Bergen

TEIL 2 - der Weg zum Bergschamanen

Den Heiler in uns aufwecken

der Bergschamane
Rainer-Sturm_pixelio.de

TEIL 1

Eine Geschichte, die passiert sein könnte.
auf der Suche nach der Lösung des Unbekannten, zum Bergschamanen


Es war vor einigen Jahren, als ich in den Bergen auf einer Hütte, meinen Urlaub verbrachte
Meine Freunde hatten mich dazu überredet, um wieder auf andere Gedanken zu kommen. Meine Trennung in der Partnerschaft konnte ich nur schwer überwinden  täglich fragte ich mich warum nur und wieso.

Es sind die Fragen, die einen täglich quälen und beschäftigen. Man will einfach nicht daran denken und plötzlich ist es wieder da. Manchmal konnte ich tagelang nicht schlafen und musste mit immer die gleiche Frage stellen – bin ich psychisch krank?
Einzig und allein der Glaube half mir über die Zeit zu kommen und zu erkennen, dass es meine Gedanken sind, die ich beeinflussen kann - das lernte ich viel später.

 

Das kostbarste Gut, unsere Natur wieder zu spüren und kennen lernen

Es war Zeit einen  Ortswechsel zu machen, und wenn es auch nur für ein paar Tage war. Was ich noch nicht wusste, dass diese paar Tage mein Leben komplett verändern würde.

Wir zogen also zu dritt auf eine Berghütte. Der Weg war nicht zu steil und für mich als untrainierten ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Nach ein paar Stunden, mit einigen Unterbrechungen, kamen wir bei unserer Hütte an. Der Hüttenwirt begrüßte uns freundlich und wies uns unser Quartier zu.

Mit uns waren noch fünf weitere Wanderer untergebracht, einer davon mit längeren Haaren und einen eigenartig freundlichen Gesichtsausdruck. Es war gerade dieser, der in den nächsten Jahren für mich eine große Rolle spielen sollte.

 

Hüttenzauber, Gaudi und lange tiefe Gespräche

Natürlich wurde auf der Hütte ein wenig gefeiert. Grund dafür findet sich ja immer. Auch der mit den langen Haaren war ganz gut drauf, ich schätzte ihn auf ungefähr Fünfzig – später erzählte er mir dass er fünfundsechzig war. Wenn er einen Schluck trank, dann spürte man so richtig wie er das genoss, langsam und fast andächtig. Manchmal murmelte er etwas in seinen Bart, was ich nicht verstehen konnte.

Ich fragte mich, ob er zu der Hütte gehöre und fragte ihn auch dazu. - Nein - im Jahr bin ich 4 Monate hier oben und genieße die Ruhe und Gottes Natur. Von Gott sprach er dann öfters in den nächsten Tagen. Er geht mit ihm, er begleitet ihn und er ist sein Hirte.
Die nächsten zwei Tage wanderten wir in der Umgebung, fotografierten viel und erholten uns so richtig.
Wenn wir dann zur Hütte zurück kamen, dann saß ER auf einen Baumstamm, hielt die Handflächen nach oben und rührte sich für längere Zeit nicht.
Bei der Brotzeit war er dann wieder bei uns und unterhielt sich mit jedem. Er fragte uns was wir beruflich machten, von wo wir kommen, was uns an den Bergen so gefällt.
Nun ich musste damals feststellen, dass ich dafür noch keine richtige Antwort wusste - und doch war es dann später das Schlüsselwort zu allem auf dieser Welt - die Energie.

 

und plötzlich war es da - ein Notfall, der mein Leben verändern sollte

Am dritten Tag passierte dann etwas ungewöhnliches einer von den Wanderern - Werner - hatte am Abend plötzliche Schmerzen in der Brust. Kein Telefon, Handy funktionierte da oben nicht – also was tun?

Der Hüttenwirt ging nach draußen und kam mit Johann, wieder zurück. Johann legte Werner behutsam nieder und kniete sich dazu. Er redete auf ihn beruhigend ein und legte seine Hände auf die Brust von Werner.
Wir saßen daneben und schauten besorgt zu und kannten sich überhaupt nicht aus was da geschah. Manchmal hielt er die Finger gespreizt, dann legte er wieder die flache Hand auf, lächelte dabei und strahlte Ruhe und Güte aus. Das alles dauerte zirka zwanzig Minuten - Werner schaute uns an und war fassungslos, dass er nichts mehr spürte. Auch dann am nächsten Tag nicht und auch nach drei Jahren nicht, als ich ihn wieder einmal traf.
Johann zog sich zurück, sagte zu Werner nur, dass er heute keinen Alkohol, nichts mehr essen dürfe und nur mehr viel Wasser trinken müsse.

 



etwas hat sich in seinem Leben verändert

Am nächsten Tag Tag sahen wir alle, dass sich etwas bei Werner verändert hatte. Seine Gesichtszüge waren anders, seine Hektik war wie weggeblasen und dann geschah was merkwürdiges – er dankte Gott für die Hilfe.
Das war für mich so faszinierend, dass ich mich die nächsten Jahre mit Gott, der Schöpfung und der Natur beschäftigen musste - Sind wir hier oben in den Bergen näher bei Gott?

Viel später hatte ich die Antwort auf diese Fragen gefunden - es sind allein unsere Gedanken, die hier oben frei sind von allen negativen Dingen des Lebens. Es ist die unbelastete Verbindung mit Gott, ohne „Störfelder- ohne Stress und Kummer und keine quälenden Gedanken. Es ist die Freiheit nach der wir suchen - es ist dieses Gefühl zu schweben.

Meine Gespräche mit einem besonderen Menschen

Während meine Freunde die nächsten Tage unterwegs waren, saß ich bei Johann und durchlöcherte ihn mit Fragen. Seine Antworten waren spärlich und knapp. Statt dessen beobachtete er mich ständig.
Am zweiten Tag fragte er mich plötzlich: Willst Du den WEG gehen? Ich schaute ihn fast erschrocken an - Von Zehntausend ist einer der es kann und von Hunderttausend ist einer, der es dann wirklich macht und Du kannst es, waren seine Worte.
Am dritten Tag begann meine Schule eines Denkens, das mit unserer Wissenschaft und mit unserem -zivilisierten- Lehrmeinung überhaupt nichts zu tun hat.

Und dann gab er mir die ersten Aufgaben:

Du musst dir Zeit nehmen und viel Geduld mitbringen.
Beginne richtig zu atmen und kontrolliere deine Gedanken

 

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Kommentar zum Heiler

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