14,5 Millionen leben an der Armutsgrenze

25.Feb. 2016

Was WIR bis heute „nicht geschafft haben“

Der berühmte Satz „das schaffen wir“ ist nicht das Problem, sondern das WIE. So versprechen uns immer wieder die Politiker besseres Einkommen, bessere Altersversorgung, Gesundheitsversorgung, Bildung, Sicherheit usw. Nur – was hat sich bis heute geändert – alles wurde teurer, komplizierter und das Erschreckende daran ist, daß die Armut in der Bevölkerung immer mehr steigt.

 

Momentan leben ca 12,5 Millionen Menschen an der Armutsgrenze, die Zahl der Obdachlosen beträgt mittlerweile ca. 860.000; die Gesamtzahl setzt sich aus 591.000 Menschen ohne mietvertraglich abgesicherten Wohnraum und 269.000 wohnungslosen Aussiedlern zusammen. Allerdings sind diese Zahlen in keiner Bundesstatistik erfasst (lediglich Nordrhein-Westfalen führt seit den 60er Jahren eine Obdachlosenstatistik).

 

Angesichts dieses Befundes stellt sich die Frage, wer sich hinter diesen abstrakten, mehr oder minder sicher geschätzten Zahlen verbirgt. Die nüchterne Antwort: Etwa ein Drittel derjenigen, die auf der Straße leben, stellen die Frauen, knapp 30 Prozent sind Kinder und Jugendliche (Straßenkinder gab es seinerzeit in Asien und Afrika, seit Jahren nun auch in der "Wohlstandsnation" Deutschland). Männliche Obdachlose kommen in Deutschland auf ca. 39 Prozent.

 

Darüber hinaus ist eine weitere Million Menschen akut von Obdachlosigkeit u.a. durch steigende Mieten und Nebenkosten bedroht.
http://sowi.st-ursula-attendorn.de/ba/badoku01.htm

 

WIR (die Politiker) haben es nicht geschafft

  • all diesen Menschen einen Job zu sichern mit einem akzeptablen Grundeinkommen, sie von der Straße weg zu bekommen um ihnen wieder Lebensqualität zu geben. Im Gegenteil!
  • den Gestrandeten psychologische Unterstützung zu geben, um ihre „Traumata“ durch Scheidung, Entlassungen, Drogen oder gesundheitlichen Problemen zu bewältigen.
  • sie mit dem Notwendigsten zu versorgen, mit einem Dach über dem Kopf, einem Bett und Wärme.
  • den vielen Alleinerziehenden, die nicht mehr über die Runden kommen, einen vernünftigen Arbeitsplatz zu schaffen, um sich und ihre Kinder durchzubringen.
  • den vielen Rentnern Sicherheit und eine vernünftige Gesundheitsvorsorge zu geben – viele von ihnen leben mit der Hand im Mund, obwohl sie immer brav eingezahlt haben. 

 

WIR (die Politiker) schaffen es auch weiterhin nicht. Aber dennoch behaupten sie als finanziell gut versorgte WIR-ler: "dass WIR (jetzt wir als Volk) auf höchstem Niveau klagen" - gehts noch???

 

Leben am Existenzminimum - Armut in Deutschland

was müssen wir noch alles schaffen

Kommentar von Kiely |

Der Zivilisationsgrad eines Landes ist nicht an materiellem Wohlstand, Qualität der Infrastruktur oder militärischer Macht erkennbar, sondern daran, wie eine Gesellschaft mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht, mit den Alten, Kranken, Armen und auch den Ungeborenen.

 

Ein deutsches Sprichwort besagt, daß man den Charakter einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit ihren Alten und Schwachen umgeht - es gibt scheinbar keine Deutschen mehr...:-(

Kommentar von haas beate |

Zu der o.g. Frage: Alle sogenannten Politiker rauswerfen, damit was geschieht beim Wählen - die bekommen Geld, sind reine Kopfnicker, nennen uns die wir alles schlucken müssen, (damit der Kropf nicht platzt)  NAZIs oder Rechtsextreme.

Die P's. haben ja keine Ahnung was sie mit dem Lissabonvertrag, dem EMS - alles abgenickt haben. Das Erwachen wird bitter.

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