Update 23.August 2016

Das Messinstrument der Natur für den Menschen

Doch noch eine Honigernte - zu guter Letzt waren es dann ca 17kg Honig den wir heute schleudern konnten.
Zu sehen ist hier wieder einmal wie sensibel die Bienen sind und bei jeder Gefahrenquelle dementsprechend  reagieren. Dass die zunehmenden chemischen und Esmog- Belastungen den Bienen zusetzen wird dem Menschen wahrscheinlich erst dann klar werden wenn es zu spät ist

Update 15.August 2016

Wie ich erwartet hatte begannen die Bienen den Honigraum aus zu bauen (siehe 2 Fotos unten). Obwohl das Wetter noch nicht so richtig passte können wir in 1 - 2 Wochen doch noch schleudern.

 

Jetzt kommt meine Frage an alle Imker: Sind die Bienen nicht zum größten Teil geschwächt durch die ESmog-Belastung? Ist das nicht auch ein Mitgrund warum sie mit vielen Krankheiten und der Varoabelastung nicht fertig werden?

 

Und dann stellt sich die entscheidende Frage, ob nicht auch wir Menschen genau so diesen Belastungen unterliegen.

Eine Herrausforderung für uns Imker

 

Was war geschehen - nämlich nichts

- nach drei Wochen noch immer kein Ausbau des Honigraumes. Naja, das Wetter war ja auch nicht besonders - durch den ständige Regen konnten die Bienen ja auch keinen Nektar eintragen - das waren unsere Vermutungen.

 

Als ich dann aber unter das metallene Absperrgitter schaute war ich überrascht. Teilweise waren 5 Waben komplett voll mit Honig - und jede Menge Bienen. Zuerst konnte ich mir das nicht erklären warum die Bienen nicht in den Honigraum rauf kamen und die Mittelwände nicht ausbauten - was habe ich anders gemacht, was hinderte die Bienen?

 

Die Erklärung war dann ganz einfach, obwohl ich davon noch nie was gelesen oder gehört habe. Voriges Jahr hatte ich oben als Abdeckung Welleternitplatten und heuer schöne Platten aus Aluminiumfolie. Absperrgitter und die Aluminiumfolie bauen scheinbar ein Feld auf wo sich die Bienen nicht wohl fühlen.

Also nahm ich beide, das Absperrgitter und die Abdeckung weg, oben auf kam jetzt provisorisch eine Styroporplatte und statt dem Metall-Absperrgitter werde ich nächstes Jahr ein Plastikgitter nehmen.

 

Jetzt nach 7 Tagen (Anfang August) bauen die Bienen die Mittelwände wieder aus und tragen Honig ein - vielleicht können wir Ende August noch einmal schleudern!  (Fotos dazu kommen noch)

 

Nicht bei allen werden ähnliche Probleme auftreten - es kommt auf die Lage an, wie schaut es rundum mit Handysmog aus und auf was für Plätzen stehen die Bienenkästen.

 

Für mich ist es wichtig den Menschen zu zeigen wie auch wir immer mehr mit den negativen Strahlen belastet werden - die Bienen sind fühliger und reagieren sofort - bei uns dauert es länger. Nur wird es dann zu spät sein um dagegen etwas zu unternehmen.

 

leerer Honigraum am 25.7.2016

weitere Erfahrungen der Imker

Zurück