Trockene Böden - Ergebnis von verfehlter Landwirtschaft

Im NORDEN Trockenheit - und wieder sind alle anderen schuld

Plötzlich sind die Chembuster schuld an den ausgetrockneten Böden. Regenfälle die ausbleiben, und wenn sie dann einsetzen, dann mit verheerenden Überflutungen.


Auf vielen Feldern sind große Spalten in den Böden zu sehen, die "Folge" von ausgetrockneten Böden. (Im übrigen, bei uns in Bayern regnet/schneit es die letzten Tage, einmal länger einmal nur ein paar Minuten - die Böden sind auch "nicht" ausgetrocknet)

Aber jetzt zur Trockenheit

Und schon hat man den Schuldigen sofort wieder ausgemacht - es sind alle die sich mit Chembustern und Orgoniten befassen und sie aufstellen.

 

Die Wirklichkeit schaut aber anders aus - nämlich wie wir mit unseren Böden umgehen. Schon lange ist bekannt, dass im Norden der Humusgehalt in den Böden rapid abnimmt. Vor Jahren konnte ich lesen, dass die Humusschicht in manchen Gebieten nur mehr 5cm betrug.

Chemie und Gifte zerstören den Boden - das sollte doch schon längst allen Menschen klar sein. Keine Mikroorganismen, keine Regenwürmer - sie alle machten früher die Böden zu einen Wasserspeicher - ähnlich wie bei einem Schwamm. Humus ist aber nicht nur Wasserspeicher und wichtig für das pflanzliche Wachstum sondern der größte CO² Speicher auf dieser Erde den wir leider systematisch zerstören.

Von wo kommen jetzt plötzlich die Sandstürme her, die die Sicht auf  Autobahnen verhindern?
Durch den fehlenden (gebundenen) Humus wird Sand frei und durch Stürme vertragen. Das führt, wie ja auch bekannt ist zu Wetterphänomenen wie zum Beispiel zu Wirbelstürmen (wie so sind gerade in den USA die meisten verheerenden Stürme - vielleicht doch wegen der riesigen landwirtschaftlicher Flächen).

 


Jahrelang hat man von diesen Szenarien gewarnt, von der Auslaugung unserer Böden, den Raubbau einer gierigen Landwirtschaft. Jetzt sieht man die Ergebnisse, die sich nicht mehr umdrehen lassen.

Mit Giften werden Schädlinge bekämpft - Chemie für gesteigertes Wachstum, Felder wurden zusammen gelegt damit die Bewirtschaftung einfacher wurde. Alles nur dass man preiswert erzeugen konnte - die Qualität blieb auf der Strecke zur Freude des Konsumenten, der billiger einkaufen und sich dafür einen Urlaub auf den Malediven leisten konnte, oder sein neues Auto das er jeden Tag pflegt und hegt. Ja, ja, die Wirtschaft muss leben - die Natur und unsere Gesundheit ist ihnen völlig wurscht, Hauptsache billig muss es sein.



Der Regenwurm und die Bienen haben keine Chance mehr

Mag sein dass da ein wenig Frust bei mir dabei ist - wenn heuer alle meine Bienen eingegangen sind, dann kann man einfach nicht seine Augen verschließen.

 

Wenn viele in ihrem Garten nur mehr die "Schönheit" sehen wollen und dann einen "Biotop" anlegen um ihr Gewissen zu beruhigen, dann verstehen sie die Natur noch immer nicht. Wenn man die natürlichen Bienenweiden vernichtet, Gifte ausbringt und letztendlich alles mit Handysmog noch schlimmer macht, und allen anderen die Schuld gibt, dann versteh ich die Welt nicht mehr.

 

Dass es auch anders geht zeigt diese Seite:

http://www.ithaka-institut.org/de/ithaka-journal

 

18.4.2017

Zurück