Haltbarmachung von Lebensmittel
Die Nachrichten über genmanipulierte Nahrung überschlagen sich, der Verbraucher soll sensibilisiert werden - das Ziel, eine optimalen Haltbarmachung von Lebensmittel
Wie reagiert unsere Verdauung und wie können unsere Leber und die Körperzellen mit haltbar gemachten oder genmanipulierten Früchten noch umgehen? Wie kann die Bauchspeicheldrüse die notwendigen Enzyme noch liefern? Wie reagieren die Bakterien im Darm?
All diese Fragen müsste man im Vorfeld schon klären - bringen Haltbarmachung dem Menschen Vorteile - den Erzeugern, der Industrie und dem Handel sicherlich.
Wie man leider sehen muss, ist der Mensch nichts anderes wie ein Versuchsobjekt.
Und schon wieder wird die Palette einer abstrakten Wissenschaft mit einer unsinnigen Entdeckung bereichert -
Die Forscher erhielten den Mexikanischen Preis für Lebensmitteltechnik für die Genzüchtung einer Melone. die bis zu 45 Tage haltbar und dabei auch noch besonders aromatisch und bissfest ist Mit gentechnischen Verfahren haben mexikanische Forscher die Honigmelone "optimiert". Die Methode soll auch für Erdbeeren und Papaya attraktiv sein.
Die Haltbarmachung von Lebensmittel und die damit bessere Lagerfähigkeit, ist ein Ziel der Ernährungswissenschaft.
Da werden Äpfel in riesigen Hallen begast und bis zu zwei Jahren gelagert, mit Wachs behandelt und in begasten Folien dem Kunden übergeben.
So habe ich in einem Versuch an einem Apfel gesehen, dass dieser nach vier Monaten in der Obstschale, bei Zimmertemperatur, noch immer "frisch" war - kein Schimmel, keine Verfärbung.
Interessant ist, dass man zu Begasung CO² und Stickstoff verwendet!
Ähnlich erging es der New Yorker Fotokünstlerin Sally Davies, die einen Versuch über 6 Monate an einem Burger und Pommes Frittes machte. Nach 6 Monaten - er stinkt nicht und er schimmelt nicht - sein Aussehen hat sich fast nicht geändert!
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,723336,00.html
Was essen wir eigentlich - ist es Chemie, Nahrungsmittel, oder Lebensmittel?
Eine Frage die sich einfach jeder stellen sollte - wie haben unsere Vorfahren das alles ausgehalten, ohne Industrie, ohne Chemie, ohne Genen und ohne Kühlschrank.
Sie haben uns vor vielen Jahren versprochen, dass sie mit ihren Methoden die Welt ernähren werden, und trotzdem sterben immer mehr Kinder an Hunger. Sie vergiften unsere Böden und unsere Nahrungsmittel mit Pestiziden und Genprodukten....... So schaut unsere Wissenschaft heute aus - und da reden wir von CO² und Umweltschäden und bekommen unsere eigene Landwirtschaft nicht mehr in den Griff. Wir reden von Urwaldrodungen und vom Artenverlust in fernen Ländern und werden mit den Probleme vor unserer eigenen Haustür nicht fertig!!
aegeus
Bildquelle www.pixelio.de
Kommentare zur Haltbarmachung
Kommentar von Johann Albert Thiess |
Haltbarmachung von Speisen
Milchsäurevergorenes ist allgemein das einzige Haltbar-machen von Gemüse und Obst ohne Qualitätsminderung für die ganze Jahreszeit. Unsere El.Kühler trocknen das Gut aus und haben zeitbegrenzte Aufbewahrung.
Sowohl das bekannte Sauerkraut aber auch Gurken, Tomaten, Paprika, Möhren, Sellerie und kleine Wassermelonen gehören in das Holz- oder Tonfass. Richtig gewürzt ist es vielleicht die köstlichste gesunde Beilage bis zur nächsten neuen Ernte. Habe im Sommer Brunnenkresse gesammelt, in Apfelessig gelegt und jetzt im Winter das Eingelegte, ohne Essig, dem frisch vergorenen Sauerkraut beigemischt (1:1). Dazu noch gerebelten Thymian, Grüne Pfefferkörner und Kümmel.
Um den vielleicht lästigen Geruch älteren Sauerkraut's weg zu bekommen, streue ich 1 Kaffeelöffel BioVit.C drüber, mixe alles gut und voila' der Gestank ist weg.
albriel2
Kommentar von Klaus |
Zu Haltbarmachung von Lebensmitteln,
Ein Seegen für Magen und Darm mit Spaßfaktor
Sauerkraut hat einen hohen Vitamin C-Gehalt und läßt sich kostengünstig selbst herstellen, ebenso alles anderweitige heimische Gemüse, wie Blumenkohl , Rote Rüben. Kohlrabi, Brokoli etc.
Riesenvorteil Milchsäurevergorenes muß nicht behandelt bzw gekocht werden und die wertvollen Inhaltstoffe bleiben erhalten.und man kann sich gesund bis zur nächsten Ernte kostengünstig .versrgen. (macht Spaß erspart uns Chemie).
Klaus