Wie ist es richtig – gesunde Menschen sind glücklicher, oder glückliche Menschen sind gesünder?
Manche Therapeuten behaupten, dass gesunde Menschen glücklicher sind, das heißt sie müssen erst einmal gesund sein um glücklich zu werden, oder alle kranke Menschen sind unglücklich. Merken sie was Wortdreher eigentlich bedeuten?
Nehmen wir einmal an, dass es Menschen gibt, die mit den meisten Abläufen in ihrem Leben glücklich sind, die sich bei den kleinsten Erlebnissen und Dingen freuen können, die glücklich sind, wenn sie in der Natur sind und beobachten können, die glücklich sind, wenn sie Tiere sehen, Dinge, die andere nicht mehr sehen können, weil sie für vieles blind geworden sind – sind diese Menschen besser dran und gesünder ?
Man muss nicht gesund sein um glücklich zu werden – man muss glücklich sein um gesund zu werden oder zu bleiben!
Wenn ich aber erst gesund werden muss um glücklich zu werden, habe ich unter Umständen eine lange Zeit vor mir, dieses Ziel zu erreichen. Wenn ich in meiner Krankheit, wie auch immer sie sein mag einen Weg gehen kann, der mich glücklich macht, dann werde ich eher gesund werden.
Merken sie den Unterschied?
Kinder, denen man in der Krankheit Spielzeug gibt, wo sie sich freuen
und begeistert mitmachen - sie werden eher gesund werden. Oder
anders, ältere Menschen, die ständig jammern und wehklagen, sich
auf nichts mehr freuen können, die werden immer kränkeln.
freu Dich auf etwas in deiner Krankheit
Was haben unsere Eltern früher uns gesagt: wenn du gesund bist, dann machen wir das auf was du dich die ganze Zeit schon gefreut hast. Und schon arbeitet die Freude in dem kleinen Kind – ich will doch bald gesund sein, um das oder jenes zu bekommen.
Die andere negative Seite in
unserer Gesellschaft, dass wir unseren Kindern alles schon vorher
geben und dass sich keine Freude oder kein Glücklichsein mehr bei
ihnen entwickeln kann. Im Leben wird es dann so weiter gehen – das
brauch ich unbedingt - für ein paar Minuten bin ich glücklich und dann kommt
schon wieder der nächste Bedarf.
Oder nehmen wir die Schule
her – früher haben sich die Kleinen gefreut, wenn sie in die
Schule gekommen sind. Sie waren stolz darauf, weil Eltern ihnen
beigebracht haben, dass Lernen eines der wichtigsten Dinge im Leben
ist.
Heute beginnt schon am ersten Tag der Frust der Schule, weil Kinder eben von Zuhause nicht mitbekommen, dass Schule, Wissen und Lernen Freude machen kann. Freude für später, Freude an Forschung, an Neuem, an Kultur usw.
unbedingt Ziele setze, die einen fordern!
Wenn man dann schon in den Jahren ist, wie ich es bin, muss man sich unbedingt Ziele setzen, auf die man sich freuen kann. Man braucht Hobbys, die einem glücklich machen und das nötige Umfeld, dass mir Zufriedenheit gibt.
Ein anderes Beispie, dass für jeden wichtig sein sollte – das gemeinsame Speisen.
Es gibt Menschen, die Essen als üble Notwendigkeit hernehmen. Es gibt aber auch Menschen, die Freude daran haben und glücklich sind, wenn ihnen wieder einmal eine gute und leckere Speise gelungen ist und sich die ganze Familie dabei freuen kann und nach dem Essen glücklich ist.
Wo gibt es das noch – die Familie bei Tisch und alle sind nicht nur satt, sondern auch glücklich?
Wenn es dann heißt „ Herr sei unser Gast und segne das was Du uns bescheret hast“ - ja das gibt es tatsächlich noch bei einigen Familien – dann spürt man auch ein gewisses Glück – Glücklichsein und Gesundheit und Achtung vor unseren Lebensmitteln, unserem Leben.
Doch wie schaut es heute aus? Vorwürfe, die man sich gegenseitig macht, Schimpfen und klagen – all das wird dann bei Tisch ausgefochten – wer will da noch Gast sein?
aegeus 040611
Bildquelle www.pixelio.de
Kommentar zu glücklichen Menschen
Kommentar von Klaus |
Es gibt solche und solche, leider gibt es aber mehr solche als solche und das ist die Kruxx