Genfreies Saatgut

Liebe Freunde,

 Die Mühe hat sich gelohnt:

Der Bundesrat spricht sich für gentechnikfreies Saatgut aus!!!

Die Aktion hat auch unsere Arbeitsgruppe viel Zeit gekostet. Viele Organisationen haben es gemeinsam geschafft, sauberes Saatgut zu erhalten. Wir verfallen aber nicht in Feierstimmung. Es gibt noch mehrere „Baustellen“, die bereinigt werden müssen. Packen wir es gemeinsam an.

 

Zum Thema Saatgut noch einige Anmerkungen:

 Jeder Landwirt sollte folgende Empfehlung beachten:

-          Nach CrossCompliance ist jeder Landwirt verpflichtet, von jedem Saatgut die Beschreibung aufzubewahren. Das bedeutet, dass man die Sackanhänger oder Aufkleber auf den Saatgutsäcken aufheben muss. Wenn von der gleichen Partie mehrere Säcke verwendet wurden, reicht eine Beschreibung. Dabei sollte jedoch geachtet werden, ob alle Säcke die gleiche Lot-Nummer aufweisen.

-          Auch Hobbygärtner sollen ihre Saatguttüten aufheben. Sollte sich später herausstellen, dass mit dem Saatgut etwas nicht stimmte, kann man dann nachweisen, was angesät wurde.

-          Zusätzlich empfehle ich jedem Landwirt, von jedem Saatgut eine kleine Warenprobe aufzuheben. Es reicht, wenn man eine große Hand voll Körner (etwa Menge von 3.000 Körnern für Untersuchung) in eine Tüte verpackt, den Sackanhänger dazu und an einem sicheren Platz gegen Ungeziefer aufbewahren. Sollte sich später herausstellen, dass das Saatgut nicht einwandfrei war oder sogar Genspuren enthielt, kann man mit diesem Rückstellmuster beweisen, was geliefert wurde. Anhand der Genetik (= nicht Gentechnik) kann nachgewiesen werden, dass Saatgutkörner und Sackanhänger übereinstimmen. Dann ist der Landwirt aus dem Schneider.

-          Obwohl jetzt wieder die Nulltoleranz beim Saatgut gilt, ist es ratsam, die üblichen Saatgutbescheinigungen, die ein zufälliges Vorhandensein von Genspuren nicht ausschließen, nicht mehr aushändigen zu lassen. Dann könnte der Züchter später sagen, wir haben Ihnen das ja mitgeteilt und Sie haben es akzeptiert. Wenn eine Saatgutbescheinigung, dann mit dem Hinweis: „Das Saatgut ist gemäß Untersuchungen frei von genveränderten Bestandteilen“, was jetzt ohnehin wieder gesetzlich vorgeschrieben ist.

-          Wir kaufen nur noch Saatgut ein, das von regionalen Saatzüchtern kommt, die sich immer schon gegen die Gentechnik aussprechen. Damit unterstützen wir diese wahren Partner der Bauern. Denn jede Sorte ist ersetzbar und anderweitig würden wir nur unsere Gegner finanziell unterstützen.

-          Vorsicht ist weiterhin angebracht, wenn Probepackungen verteilt werden. Achten Sie bitte genau, dass es sich um reelles Saatgut handelt. Leider zeigt uns die Vergangenheit, dass hier Vorsicht notwendig ist.

 

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

 Der Fernsehfilm am 20. Februar 2011 über uns kann jetzt vom Produzenten direkt bestellt werden (www.denkmal-film.de). Auf unserer Internetseite steht dazu ein direkter Link für die Bestellung:  www.feilmeier.info

 

Bertram Verhaag hat einen neuen Film zur Gentechnik gedreht. Dieser läuft derzeit in den Kinos an. Diesen Dokumentationsfilm sollte jeder Bürger sehen. Dann werden manchen Leuten die Augen aufgehen. Der Film hat den Titel: „Die gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“

 

Viele Grüße - Feilmeier Josef

-          Internatonale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO

www.feilmeier.info/OhneGentechnik